

Sylvester Stallone von Darstellung im Rocky-Biopic verblüfft
Sylvester Stallone (80) hat sich bei einem Auftritt im New Yorker Kulturzentrum 92NY sichtlich beeindruckt davon gezeigt, wie viele Ähnlichkeiten es zwischen ihm und seinem Leinwanddouble gibt. In dem Biopic "I Play Rocky" verkörpert Anthony Ippolito (27) den Actionstar in jungen Jahren – und das offenbar so überzeugend, dass der Schauspieler selbst nicht aus dem Staunen herauskommt. Dabei war Sylvester zunächst alles andere als überzeugt von der Idee, dass sein Leben auf die Leinwand kommt. "Ich bin noch nicht tot. Greifen wir da nicht ein bisschen vor?", äußerte er. Ein Video seines Darstellers in der Rolle sorgte dann jedoch für einen Sinneswandel. Aus manchen Blickwinkeln habe er im ersten Moment tatsächlich geglaubt, sich selbst zu sehen. Sein Urteil über die Verwandlung hätte wohl nicht besser ausfallen können: "Unglaublich."
Für eine selbstironische Situation sorgte auch die klassische Stallone-Stimme, die Anthony sich für die Rolle antrainiert hat. "Rede ich so? Jetzt verstehe ich es. Jetzt verstehe ich es", scherzte der "Rambo"-Darsteller beim Termin, bei dem er eigentlich seine neuen Memoiren "The Steps" vorstellte. Im gleichen Zug machte Sylvester deutlich, dass er an dem Film selbst nicht beteiligt gewesen sei. Er habe Anthony lediglich angeboten, offene Fragen zu beantworten – alles Weitere hätten der junge Schauspieler und das Team in Eigenregie umgesetzt. "I Play Rocky" stammt von Regisseur Peter Farrelly und hatte Anfang September beim Toronto International Film Festival Premiere. Die Geschichte handelt davon, wie schwer sich der Weg zu "Rocky" gestaltete: von der Entwicklung des Stoffes bis hin zur komplizierten Produktion des späteren Kultfilms.
Anthony ließ sich viel Zeit, um die Rolle so gut wie möglich zu verkörpern: Mehr als ein Jahr lang bereitete er sich darauf vor, den Hollywoodstar zu spielen. Vor Drehbeginn traf der Schauspieler sein großes Vorbild persönlich. Bei dieser Gelegenheit sprachen die beiden über Sylvesters Leben, seine frühen Karrierejahre und auch noch mal über die Entstehungsgeschichte von "Rocky". Die Begegnung sei für ihn überwältigend und zugleich einschüchternd gewesen, berichtete Anthony selbst. Aus diesem Grund habe er sich vor allem darauf konzentriert, genau zuzuhören und die Sichtweise von Stallone zu begreifen. Auf eine Gemeinsamkeit zwischen der Filmfigur und ihrem Erfinder wurde der junge Schauspieler besonders aufmerksam: das Motiv des Außenseiters. Nicht nur Rocky Balboa sei ein Underdog gewesen, sondern in vielerlei Hinsicht auch Sylvester selbst.
























