Trotz Kritik: Tom Cruise verteidigt seinen Film "Digger"
Mission: Kinokasse? Die scheint für Tom Cruise (64) diesmal nicht ganz zu klappen. Sein neuer Film "Digger", eine satirische schwarze Komödie von Regisseur Alejandro G. Iñárritu, lief am Freitag, dem 2. Oktober 2026, in den Kinos an – und spielte laut Deadline am ersten Tag gerade einmal acht Millionen Dollar ein. Ein eher überschaubarer Betrag, wenn man bedenkt, dass die Produktion mehr als 125 Millionen Dollar verschlungen haben soll. Einen Tag nach dem Start meldete sich Tom auf Instagram dennoch mit mehreren Schnappschüssen vom Set bei seinen Fans. Dazu stellte er sich demonstrativ hinter das Projekt. "Die Erfahrung war wirklich unvergesslich, und ich bin so stolz auf das, was wir geschaffen haben", schrieb er zu den Aufnahmen.
Auch bei den Bewertungen zeichnet sich bislang kein klarer Erfolg ab. Auf Rotten Tomatoes kommt "Digger" derzeit auf 51 Prozent, bei CinemaScore gab es die Note C+. Damit handelt es sich um den am schlechtesten rezensierten Film des Schauspielers seit "Die Mumie" aus dem Jahr 2017. Die Prognosen für das gesamte Startwochenende gehen weit auseinander: Während World of Reel mit weniger als zehn Millionen Dollar rechnet, erwartet Box Office Theory Einnahmen zwischen 16 und 26 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Die Colleen-Hoover-Verfilmung "Verity" mit Anne Hathaway (43) soll am selben Wochenende 33 Millionen Dollar eingenommen haben. Die Kritiken könnten gespaltener kaum sein. Der Boston Globe nannte den 128-minütigen Film "zäh, unlustig und nahezu unanschaubar", während Collider Toms "bizarre, aber brillante Darstellung" hervorhob. Auch Filmemacher Guillermo del Toro (61) sprang dem Werk auf X zur Seite und bezeichnete es als "kühn, mutig und filmisch komplex".
Besonders dankbar zeigte sich Tom gegenüber den Menschen, mit denen er "Digger" umgesetzt hatte. "Ich fühle mich sehr geehrt, die Gelegenheit gehabt zu haben, diesen Film gemeinsam mit solch talentierten Künstlern zu erschaffen", hielt er fest. Zudem bedankte er sich bei der gesamten Besetzung und Crew für deren "Hingabe, harte Arbeit und Freude". Für seine Rolle hatte sich der Hollywoodstar optisch stark verändert: Mithilfe von Prothesen und einer Perücke verwandelte er sich in den kaum wiederzuerkennenden Ölmagnaten Digger Rockwell. Die wohlhabende Figur versucht im Film, eine ökologische Katastrophe zu beheben – die sie allerdings selbst verursacht hat. An seiner Seite ist John Goodman (74) zu sehen, der einen diktatorisch auftretenden Präsidenten der Vereinigten Staaten verkörpert. Die politisch aufgeladene Satire nimmt dabei unter anderem Klimafragen und die Gier großer Konzerne aufs Korn.























