Insider warnt vor P. Diddys Gefängnishandy hinter Gittern
Sean "Diddy" Combs (56) soll im Bundesgefängnis FCI Fort Dix an ein Handy gekommen sein – obwohl solche Geräte hinter Gittern strikt verboten sind. NBC News liegen nach eigenen Angaben Videoaufnahmen vor, die den Rapper bei der Nutzung eines Mobiltelefons zeigen sollen. Jose Rojas, Gewerkschaftssekretär der AFGE Local 506, die Beschäftigte in Bundesgefängnissen vertritt, warnte gegenüber dem Sender grundsätzlich vor den Gefahren solcher Schmuggelware: "Mit einem Handy kann man aus dem Gefängnis heraus einen Mordauftrag erteilen." Schon der bloße Besitz eines solchen Geräts wiegt im US-Strafvollzug schwer. "Das gehört zu den schwersten Strafen", erklärte Rojas gegenüber NBC News. Aus Online-Unterlagen geht offenbar hervor, dass sich Diddys voraussichtlicher Entlassungstermin verschoben hat – von Januar auf März 2028. Der Sender bringt das mit dem mutmaßlichen Verlust von 41 Tagen Haftverkürzung wegen guter Führung und dem verbotenen Handy in Verbindung.
Wichtig dabei: Es gibt keinerlei Belege dafür, dass der Musiker das mutmaßlich eingeschmuggelte Gerät tatsächlich für einen Mordauftrag oder einen Anschlag genutzt hat. Rojas schildert lediglich, was mit einem verbotenen Telefon im Strafvollzug theoretisch möglich wäre. Konkrete Vorwürfe in diese Richtung erhob der Gewerkschafter gegen Diddy nicht. Dennoch soll der Rapper dem Bericht zufolge erneut in Einzelhaft verlegt worden sein, in die sogenannte Special Housing Unit. Dort war er bereits zuvor nach einer Auseinandersetzung mit einem Mithäftling untergebracht. Die US-Gefängnisbehörde Bureau of Prisons wollte sich unter Verweis auf Datenschutz und Sicherheitsgründe nicht zum Einzelfall äußern. Diddy verbüßt eine 50-monatige Haftstrafe wegen prostitutionsbezogener Straftaten. Von den schwereren Vorwürfen der organisierten Kriminalität und des Sexhandels wurde er im Prozess im Jahr 2025 freigesprochen.
Anonyme Quellen hatten in der Vergangenheit gegenüber NBC News behauptet, der Musiker genieße in Fort Dix besondere Annehmlichkeiten. Andere Häftlinge sollen für ihn kochen, putzen und ihn massieren. Die Rede war zudem von geschmuggeltem Alkohol, verschreibungspflichtigen Medikamenten und einem illegalen Tablet, mit dem er Filme und Serien gestreamt haben soll. Das verbotene Handy soll Diddy zudem für Instagram genutzt haben. Zudem soll er intime Bilder einer früheren Partnerin erhalten haben. Sein Sprecher Juda Engelmayer wies die Darstellung eines angeblichen VIP-Lebens hinter Gittern jedoch entschieden zurück. Der Gefängnisalltag seines Mandanten werde medial überhöht, ließ er verlauten. Diddy verbüße seine Strafe regelkonform und warte auf die Entscheidung über seine Berufung.























