Gewalt erfahren: Promi-BB-Tessas Mama entschuldigte sich nie
Bei Promi Big Brother zeigt sich Tessa Bergmeier (37) von ihrer verletzlichen Seite. Im Gespräch mit ihrem Mitbewohner Christian Lell (42) spricht die Reality-TV-Bekanntheit vor laufenden Kameras über ihre schwierige Kindheit. Sie habe zu Hause emotionalen und körperlichen Missbrauch erfahren. Einen sicheren Rückzugsort habe es damals für sie nicht gegeben. "Das war ja nicht nur zu Hause, das war auch in der Schule. In der Schule wurde ich extrem gemobbt", erzählt sie in der Sendung. Damals sei sie ständig auf der Flucht gewesen. Umso klarer formuliert sie ihre Botschaft: "Ich finde, kein Kind sollte Gewalt erfahren, weder körperlich noch psychisch." Gleichzeitig betont die zweifache Mutter, dass sie die Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit inzwischen in einer Therapie aufgearbeitet habe.
Auch die Verhältnisse in ihrem Elternhaus ordnet Tessa im Container ein. Ihre Mutter sei mit drei Kindern auf sich allein gestellt und damit schlicht überfordert gewesen. Ihr inzwischen verstorbener Vater habe dagegen nur am Wochenende Zeit zu Hause verbracht und sich dann von seiner Frau bedienen lassen. Trotz ihrer eigenen Erfahrungen versucht das Model, ihre Mutter differenziert zu betrachten: "Meine Mutter hat auch vieles gut gemeint", betont sie. Eine Entschuldigung habe sie jedoch bis heute nicht erhalten. "Meine Mutter hat sich noch nie bei mir entschuldigt, aber ich glaube, das kann sie auch nicht", erklärt Tessa. Dass sich daran künftig noch etwas ändern könnte, glaube sie nach eigener Aussage nicht mehr. Sich selbst nicht länger als Opfer zu sehen, sei für sie ein langer Prozess gewesen.
Es war nicht das erste Mal in dieser Staffel, dass die Hamburgerin über ihre Familie sprach. Schon wenige Tage zuvor hatte sie sich ihrem Mitbewohner Axel Schulz (57) anvertraut und von ihrem schwierigen Elternhaus erzählt. Dabei berichtete sie, dass sie bereits früh den Wunsch hatte, von zu Hause wegzukommen. Ihre Modelkarriere eröffnete ihr schließlich die Möglichkeit dazu, sodass sie sich schon in jungen Jahren von ihren Eltern lösen konnte. Doch auch dabei machte sie offenbar eine schmerzhafte Erfahrung: Als Tessa mit 18 Jahren erstmals selbst auf ihr Konto zugreifen konnte, stellte sie fest, dass das Geld, das sie dort erwartet hatte, nicht mehr da war. Ihre Eltern hätten es bereits abgehoben, erzählte sie im Gespräch mit dem ehemaligen Boxer.



























