Hugh Grant sagte Rolle als Charlie Sheens Nachfolger ab
Hugh Grant (66) stand 2011 offenbar kurz davor, die Hauptrolle in einer der erfolgreichsten Sitcoms der Welt zu spielen. Nachdem Charlie Sheen (61) die CBS-Serie "Two and a Half Men" verlassen hatte, führten Serienschöpfer Chuck Lorre (73) und sein damaliger Projektpartner Lee Aronsohn mehrere Gespräche mit dem "Notting Hill"-Star. Die Macher entwickelten sogar schon Szenen, die auf den typischen Charme des Briten zugeschnitten waren. Sogar beim Thema Live-Publikum wäre der Serienmacher dem Schauspieler entgegengekommen, weil Hugh Bedenken hatte, vor einem echten Publikum zu spielen. "Kein Problem. Ich habe ihm versichert, dass ich das Publikum loswerden könnte. (Das bedeutet aufgezeichnete Lacher … offensichtlich habe ich keinerlei moralische Grundsätze)", schrieb Chuck in seinen Memoiren "Sitcom". Laut dem Buch unterbreiteten CBS und Warner Bros. dem Schauspieler auch ein ordentliches Angebot: 750.000 US-Dollar pro Folge und dazu eine Viertagewoche. Aber kurz vor der Vertragsunterzeichnung kam es ganz anders.
"Als es darum ging, einen Vertrag zu unterschreiben und loszulegen, sprang er ab. Er sprang einfach ab", erinnerte sich der Produzent gegenüber E! News. Für Chuck sah es nach der Absage zunächst so aus, als sei die Erfolgsserie endgültig am Ende. Doch der damalige CBS-Präsident Les Moonves hatte eine andere Idee und brachte Ashton Kutcher (48) als neuen Hauptdarsteller an der Seite von Jon Cryer (61) und Angus T. Jones ins Spiel. Chuck war davon anfänglich jedoch wenig überzeugt und hielt Ashton für zu jung, um die Hauptrolle neben Jon zu übernehmen. Bei einem persönlichen Treffen änderte er jedoch schnell seine Meinung: Er erlebte den Schauspieler als schlagfertig, witzig und menschlich ausgesprochen angenehm. "Wir arbeiteten schließlich vier Jahre mit Ashton zusammen und hatten eine Menge Spaß. Und es gab absolut kein Drama, keine Krise", sagte Chuck über die Zusammenarbeit.
Der eigentliche Hauptdarsteller Charlie musste die Sitcom 2011 inmitten seines öffentlich ausgetragenen Absturzes und seiner Suchtprobleme verlassen. Viele Jahre lang war er als Charlie Harper eines der prägenden Gesichter der Serie gewesen – und durch seinen Erfolg sogar einer der bestbezahlten Männer im US-Fernsehen. 2010 und 2011 soll er bis zu satten zwei Millionen US-Dollar pro Episode verdient haben. Auch innerhalb der Besetzung gab es ein deutliches Gehaltsgefälle: Jon bekam trotz seiner durchgehenden und zentralen Rolle deutlich weniger als sein Serienpartner. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, weiterzumachen: Nach Charlies Weggang blieb er der Produktion dennoch treu und stand bis zum Serienfinale gemeinsam mit Ashton vor der Kamera.




























