Nach "Rote Rosen"-Aus taucht Gerry Hungbauer wieder auf
Nach längerer Zeit ohne größere Serienrolle übernimmt Gerry Hungbauer (65) wieder einen Part im deutschen Fernsehen. Am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, ist er um 19:25 Uhr im ZDF in einer neuen Folge von Die Rosenheim-Cops zu sehen. Seinen Gastauftritt machte der gebürtige Münchner selbst auf seinem Instagram-Profil öffentlich. Dort stellt er sich als Jörn van der Loon vor, einen UFO-Forscher, der im Zusammenhang mit einem Mordfall selbst unter Verdacht gerät. Für Hungbauer ist die Rolle eine Rückkehr ins Serienfernsehen, nachdem er sich 2021 nach 15 Jahren von Rote Rosen verabschiedet hatte. Nun wartet auf ihn ein Kriminalfall, der sich deutlich von seiner bisherigen Serienarbeit unterscheidet.
Im neuen Fall wird auf einem Ufologen-Kongress in Kolbermoor der Autor Herbert Schröckenfuchs an seinem Bücherstand vergiftet. Die Kommissare Stadler (Dieter Fischer, 55) und Beck (Michaela Weingartner, 36) übernehmen die Ermittlungen und prüfen mehrere mögliche Motive. Dazu zählt auch das von Jörn van der Loon, gespielt von Gerry Hungbauer: Schröckenfuchs wusste offenbar von gefälschten Alien-Artefakten des UFO-Forschers und soll ihn damit erpresst haben, um seine eigene finanzielle Lage zu verbessern. Doch auch die Noch-Ehefrau des Toten, Amalia, gerät in den Fokus. Sie hatte als Ghostwriterin an seinen Büchern mitgearbeitet und forderte Rechte daran. Eine weitere Spur führt zur Saftverkäuferin Elisabeth Brunner, die eine heimliche Beziehung mit dem Opfer hatte. Wer den Autor vergiftet hat, klärt sich erst im Laufe der Folge.
Vor seiner Gastrolle bei "Die Rosenheim-Cops" war Gerry Hungbauer vor allem als Thomas Jansen bekannt. In der ARD-Telenovela "Rote Rosen" gehörte er 15 Jahre lang zum Ensemble. 2021 wurde seine Figur aus der Handlung geschrieben. Viele Fans reagierten mit Protest, die Entscheidung blieb jedoch bestehen. Ganz neu ist die Krimireihe für Hungbauer nicht: Bereits zwischen 2003 und 2006 übernahm er dort mehrere Gastrollen. Sein aktueller Auftritt ist damit eine Rückkehr zu einem Format, für das er schon früher vor der Kamera stand.
























