Marius Borg Høibys Ex scheitert mit Forderung vor Gericht

Marius Borg Høibys Ex scheitert mit Forderung vor Gericht

- Promiflash Redaktion
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Eine Exfreundin von Marius Borg Høiby (29) hat vor dem Borgarting-Berufungsgericht einen Rückschlag erlitten. Die Frau, die in norwegischen Medien als Frogner-Frau bezeichnet wird, kämpfte darum, dass ihre Entschädigung im bevorstehenden Berufungsverfahren erneut geprüft wird. Das Osloer Bezirksgericht hatte ihr zuvor 110.000 norwegische Kronen (umgerechnet rund 9.400 Euro) zugesprochen, ihre Anwältin Mette Yvonne Larsen forderte jedoch bis zu 250.000 Kronen (etwa 21.400 Euro). Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung hervorgeht, lehnte das Berufungsgericht den Antrag ab. Eine erneute Prüfung würde umfangreiche zusätzliche Beweise erfordern und das Verfahren erheblich ausweiten, so die Begründung laut Dagbladet. Ganz ausgeschlossen ist eine höhere Entschädigung damit allerdings nicht. Die Frogner-Frau kann ihren Anspruch auf zivilrechtlichem Weg weiterverfolgen, muss ihn dafür aber innerhalb eines Monats nach Zustellung der Entscheidung anmelden.

Marius war am 15. Juni vom Osloer Bezirksgericht zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Zu den Schuldsprüchen gehören unter anderem schwere Gewalt gegen die Frogner-Frau, zwei Vergewaltigungen und die Misshandlung seiner früheren Partnerin Nora Haukland. Die Anwältin der Frogner-Frau hatte die höhere Entschädigung damit begründet, dass auch ihre Mandantin in einer engen Beziehung misshandelt worden sei. Wegen dieses konkreten Straftatbestands war Marius in ihrem Fall allerdings weder angeklagt noch verurteilt worden. Die Richter müssten deshalb weitere Beweise prüfen, um die Forderung neu zu bewerten. Die bisherigen Schuldsprüche im Zusammenhang mit der Frogner-Frau hat der Norweger nicht angefochten. Seine Berufung betrifft die Verurteilungen wegen der beiden Vergewaltigungen und der Misshandlung Noras. Diese Vorwürfe bestreitet er weiterhin. Auch die Staatsanwaltschaft hat Berufung eingelegt, da sie das Strafmaß für zu niedrig hält. Die nächste Verhandlung ist vom 9. Februar bis zum 5. März 2027 angesetzt.

Seit Beginn des Prozesses im Februar befindet sich der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (53) nicht mehr in Freiheit. Im Juli wurde seine Untersuchungshaft allerdings durch einen Hausarrest mit elektronischer Fußfessel ersetzt. Seither hält er sich auf dem königlichen Anwesen Skaugum auf. Unterdessen versucht Marius offenbar, beruflich Fuß zu fassen. Sein Anwalt Alexander Greaker erklärte vor wenigen Tagen gegenüber Dagbladet, dass sein Mandant derzeit intensiv nach einem Job suche und sehr motiviert sei. In welchem Bereich er künftig arbeiten möchte oder bei welchen Unternehmen er sich bereits beworben hat, verriet der Jurist nicht. Marius hoffe jedoch, möglichst bald eine Zusage zu erhalten.

Marius Borg Hoiby bei der Trauerprozession für König Harald in Oslo
Imago
Marius Borg Hoiby bei der Trauerprozession für König Harald in Oslo
Emma Tallulah Behn, Marius Borg Høiby, Maud Angelica Behn und Leah Isadora Behn bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo
Getty Images
Emma Tallulah Behn, Marius Borg Høiby, Maud Angelica Behn und Leah Isadora Behn bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo
Marius Borg Høiby nach dem Trauergottesdienst für König Harald V in Oslo
Getty Images
Marius Borg Høiby nach dem Trauergottesdienst für König Harald V in Oslo
Das Berufungsgericht lehnt die erneute Prüfung der höheren Forderung ab: Findet ihr die Entscheidung gerecht?