Nach Vorwürfen gegen Ehemann sucht Melissa Gilbert Halt
Inmitten der schweren Vorwürfe gegen ihren Ehemann Timothy Busfield (69) sucht Melissa Gilbert (62) nun offenbar Kraft in der Natur. Auf Instagram teilte die Schauspielerin jetzt ein Video, das einen idyllischen See in den Catskill Mountains im US-Bundesstaat New York zeigt. Dabei gab die 62-Jährige offen zu, wie sehr sie die aktuelle Situation belastet: "In der Welt (und in meinem Leben) ist gerade viel los. Viel Unsicherheit und Aufruhr. Viel Kummer", gibt Melissa zu. Doch trotz allem gebe es auch "viel Freude, Schönheit und Frieden". Der Ort nahe ihrem Zuhause scheint ihr dabei besonders viel Kraft zu geben. "Das ist der Ort, an dem sich meine Schultern senken, mein Kiefer entspannt und meine Gedanken aufhören zu rasen. Ich liebe es, wo wir leben", schwärmte sie in ihrem Beitrag.
Hinter Melissas emotionalen Worten stehen die schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Timothy. Im Januar wurde laut Us Weekly ein Haftbefehl gegen den Schauspieler und Regisseur in New Mexico erlassen. Dem 69-Jährigen wird vorgeworfen, zwei minderjährige Zwillingsbrüder während seiner Arbeit an der Serie "The Cleaning Lady" unangemessen berührt zu haben. Kurz darauf wurde Timothy in vier Punkten angeklagt, plädierte jedoch auf nicht schuldig. Melissa stellte sich anschließend in der Sendung "Good Morning America" öffentlich hinter ihren Mann. "Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass er entlastet wird", betonte sie. "Unser Leben, wie wir es kannten, ist vorbei. Wir trauern um das, was wir hatten – all unsere Pläne, all unsere Träume, all unsere Ideen, all unsere Projekte."
Auch beruflich gab es für Melissa zuletzt einen Einschnitt: Vor Kurzem gab sie bekannt, aus Budgetgründen nicht in der kommenden Staffel der Hallmark-Serie "When Calls the Heart" zurückzukehren. Der Abschied fällt damit in eine ohnehin schwierige Zeit für sie und ihre Familie. Dennoch hält Melissa weiterhin zu ihrem Mann und machte in ihrem Interview bei "Good Morning America" deutlich, dass sie an seiner Unschuld festhält: "Glauben Sie mir: Wenn ich auch nur eine Sekunde lang gedacht hätte, dass Tim Busfield einem Kind etwas angetan hat, hätte er sich um weit mehr als nur um eine Gefängnisstrafe Sorgen machen müssen."























