Hass nach Xavis Tod: Furkan Akkaya wehrt sich juristisch

Hass nach Xavis Tod: Furkan Akkaya wehrt sich juristisch

- Fabienne Stepczynski
Lesezeit: 3 min

Furkan Akkaya (25) wendet sich mit eindringlichen Worten an seine Fans: Der Realitystar reagiert öffentlich auf die Welle von Hasskommentaren, die ihn und seine Frau Lisa Marie (24) seit dem tragischen Verlust ihres Sohnes Xavi erreicht. In seiner Instagram-Story kündigt er an, gegen die hasserfüllten Nachrichten im Netz vorzugehen. Viele Nutzer hatten zuvor ihr Unverständnis über die schnelle Veröffentlichung der traurigen Nachricht geäußert – doch Akka stellt klar, dass Respekt und Mitgefühl nun an erster Stelle stehen müssen. "Wie tief ist die Gesellschaft gesunken, dass manche Menschen unter einem Post, wo steht, dass ein Baby beerdigt wird, solche Kommentare abgeben? Wir haben alle rechtlichen Schritte eingeleitet. Es passiert auch alles sehr, sehr zügig. Also glaubt ja nicht, dass ihr irgendwie damit davonkommt. [...] Das wird alles wirklich gravierende und schwere Folgen haben für euch", betont er.

Der ehemalige Temptation Island VIP-Kandidat erklärt, dass er sich bislang bewusst nicht zu den Reaktionen geäußert habe. Nun wolle er jedoch klarstellen, wie sehr ihn die Angriffe schockieren: "Das ist einfach unmenschlich. Und wir sind immer noch fassungslos." Das Paar habe sich am Tag des Verlustes dazu entschieden, die Tragödie mit seiner Community zu teilen, obwohl es kaum einen klaren Gedanken fassen konnte. Sie haben gewusst, dass sich viele Fragen und Spekulationen entwickeln würden, und wollten dem vorbeugen. Doch statt ausschließlich Beileidsbekundungen seien teils bösartige Nachrichten eingegangen, in denen Nutzer ihrem Frust freien Lauf ließen. "Wenn du kein Beileid aussprechen möchtest, weil es dich nicht interessiert, ist es okay. Aber dann musst du nicht Kommentare abgeben, die wirklich unmenschlich sind, die unter die Gürtellinie gehen. Es ist ein Kind, ein Baby, verstorben", so Akka.

Auch Lisa fand in den vergangenen Tagen klare Worte. Nachdem die Influencerin auf Instagram ein Familienfoto beim Pizzaessen gepostet hatte, brach erneut eine Welle der Kritik über sie herein. In ihrer Story konfrontierte sie die Vorwürfe direkt und schrieb: "Tut mir leid, dass auch wir uns ablenken und mit der Familie mal wieder was essen nach zwei Wochen." Sie machte deutlich, dass sie sich für ihre Art der Trauer nicht rechtfertigen werde. In einer emotionalen Stellungnahme wandte sie sich zudem an diejenigen, die ihre Rückkehr in den Alltag und zur Arbeit kritisierten: "Nur um die Idioten schon mal vorzubereiten: Ja, Emilio braucht auch Essen auf dem Tisch und ein Dach über dem Kopf, und wir müssen auch weiterleben, und das ist und wird alles andere als einfach für uns, aber es muss weitergehen irgendwann."

Furkan Akkaya, Reality-TV-Bekanntheit
Instagram / akkaoriginal
Furkan Akkaya, Reality-TV-Bekanntheit
Realitystar Furkan Akkaya mit seinem Sohn Xavi
Instagram / akkaorigina
Realitystar Furkan Akkaya mit seinem Sohn Xavi
Furkan und Lisa Marie Akkaya, TV-Bekanntheiten
Instagram / akkaakkaya
Furkan und Lisa Marie Akkaya, TV-Bekanntheiten
Wie findet ihr Furkans klare Ansage, Hate-Kommentare konsequent juristisch anzugehen?