Daisy Edgar-Jones kämpft nach "Twisters" mit Hörschäden
Die Dreharbeiten für den Katastrophenfilm "Twisters" haben bei Daisy Edgar-Jones (28) offenbar bleibende Spuren hinterlassen. Fast drei Jahre nach den Dreharbeiten klagt die Schauspielerin noch immer über Probleme mit ihrem Gehör. In Jake Shanes Podcast "Therapuss" erzählte sie, dass sie seitdem auf einem Ohr schlechter höre als zuvor. Als Ursache vermutet sie die gewaltigen Windmaschinen und die umherfliegenden Trümmerteile, denen sie bei den aufwendigen Sturmszenen ausgesetzt war. "Ich glaube, ich bin auf meinem linken Ohr immer noch leicht taub, weil so viele Trümmer und so viel Wind aus einem scharfen Winkel von links kamen", schilderte sie im Gespräch. Die Szenen des Films verlangten den Darstellern einiges ab – künstlicher Sturm, Regen und ohrenbetäubender Lärm gehörten über Wochen zum Arbeitsalltag am Set.
Die Bedingungen während der Produktion waren ohnehin sehr ungewöhnlich. Immer wieder zogen echte Unwetter über das Set hinweg und zwangen das Team zu Drehpausen. Kaum war der Sturm vorüber, baute die Crew ihn dann für die Kameras einfach nach. "Es waren windige Dreharbeiten. Es war ziemlich ironisch, weil wir in Oklahoma drehten und die Dreharbeiten wegen eines echten Sturms oft unterbrechen mussten, nur um den Sturm nach seinem Ende nachzustellen. Es war eine wilde Erfahrung", erinnerte sich die Britin im Podcast.
Bald ist Daisy Edgar-Jones schon in einem ganz anderen Film zu sehen: In der neuen Verfilmung von Jane Austens Klassiker "Sinn und Sinnlichkeit" spielt sie Elinor Dashwood an der Seite von Esme Creed-Miles als Marianne. Regie führt Georgia Oakley, die den Stoff bewusst anders lesen wollte als die üblichen Schubladen "Vernunft" und "Gefühl". "Im Buch ist Elinor die Figur der Vernunft, Marianne steht für das Gefühl, und Marianne wird von der Gesellschaft gewissermaßen verurteilt und muss von Elinor lernen. In unserer Version ist es dagegen viel wechselseitiger, und es geht darum, dass die beiden Schwestern voneinander lernen", sagte Georgia laut Reuters. Das Drehbuch schrieb Diana Reid, die Weltpremiere fand am 15. September 2026 in London statt.
























