"Schlechte Mutter": Tanja Makarić weinte beim Abstillen

"Schlechte Mutter": Tanja Makarić weinte beim Abstillen

- Promiflash Redaktion
Lesezeit: 3 min
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Das Abstillen ihrer Tochter Malu war für Tanja Makarić (29) alles andere als leicht. In einem ausführlichen Instagram-Reel erzählt die Influencerin jetzt, wie sehr ihr der Abschied vom Stillen zugesetzt hat. Dabei hatte sie die Umstellung zuvor mit ihrer Ärztin besprochen, und auch Malu schien gut damit klarzukommen. Trotzdem kämpfte Tanja mit heftigen Schuldgefühlen und zweifelte an sich selbst. "Für mich war es härter als für sie. Ich habe geweint, weil ich gedacht habe, ich bin eine absolut schlechte Mutter, eine Rabenmutter, und hatte ein total schlechtes Gewissen", erinnert sie sich. Inzwischen sieht die Social-Media-Bekanntheit die damalige Situation deutlich entspannter. Malu gehe es wunderbar, sie sei glücklich und auch das innige Verhältnis zwischen den beiden habe keineswegs unter dem Abstillen gelitten.

Wie sie ihre Tochter nach und nach von der Brust entwöhnte, erklärt Tanja ebenfalls in ihrem Video. Als Malu sechs Monate alt war, führte sie nach Absprache mit ihrer Ärztin zunächst mittags Brei ein. Ungefähr alle zwei Wochen ersetzte sie eine weitere Stillmahlzeit. Eine Schwierigkeit gab es allerdings: Malu wollte partout nicht aus der Babyflasche trinken. Weder Pre-Milch noch andere Getränke konnte Tanja ihr auf diesem Weg schmackhaft machen. Deshalb mischte sie die Pre-Milch kurzerhand unter den Brei, während ihre Tochter Wasser aus einem Becher oder einer Plastikflasche bekam. So reduzierte sich das Stillen tagsüber allmählich, bis nur noch die Mahlzeiten morgens, abends zum Einschlafen und nachts übrig waren. Mit etwa acht Monaten ließ Tanja schließlich auch diese nach und nach weg. Nach rund drei unruhigen Abenden habe Malu nicht mehr nach der Brust verlangt und sei problemlos ohne Stillen eingeschlafen. Zudem habe Tanja beobachtet, dass ihre Tochter seither weniger spucke und insgesamt ausgeglichener wirke. "Es hat sich nichts an unserer Bindung verändert. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie noch stärker geworden ist als vorher", versichert sie.

Mit ihren offenen Worten will Tanja vor allem anderen Müttern die Angst vor dem Abstillen nehmen. Sie findet, dass sich niemand von fremden Meinungen oder Kommentaren im Internet verunsichern lassen sollte. Viel wichtiger sei es, auf sich selbst und die Bedürfnisse des eigenen Kindes zu achten. "Wenn ihr neun Monate stillen wollt und sagt: Okay, jetzt ist Schluss für mich, ich kann nicht mehr, und es war alles perfekt und euer Kind entwickelt sich toll, dann ist das okay", macht sie ihrer Community Mut. Manche Vorstellungen gehen ihr allerdings deutlich zu weit. So habe ihr eine Person geschrieben, dass Mütter ihre Kinder sieben Jahre lang stillen müssten. Eine derart lange Stillzeit hält Tanja jedoch nicht für nötig. Ihre Tochter Malu wurde im Dezember 2025 geboren und wächst nach Angaben der Influencerin bei ihr alleine auf. Wer der Vater des Mädchens ist, verrät Tanja nach wie vor nicht. Auch darüber, ob er Kontakt zu Malu hat, spricht sie bislang nicht genauer. Die Geschehnisse seien für sie noch zu frisch.

Tanja Makarić, September 2025
Instagram / tanjamakaric_
Tanja Makarić, September 2025
Tanja Makaric bei der ABOUT YOU OPERA FASHION SHOW im Admiralspalast in Berlin
Imago
Tanja Makaric bei der ABOUT YOU OPERA FASHION SHOW im Admiralspalast in Berlin
Tanja Makarić mit Tochter Malou, März 2026
Instagram / tanjamakaric_
Tanja Makarić mit Tochter Malou, März 2026
Könnt ihr nachvollziehen, dass Tanja das Abstillen emotional so mitgenommen hat?