Winona Ryder stellte "Stranger Things"-Machern Bedingung
Winona Ryder (54) machte den Machern von Stranger Things bereits bei ihrem ersten Treffen im Jahr 2015 eine ganz klare Ansage. Sie wollte die Netflixserie jederzeit verlassen dürfen, sollte die lange geplante Fortsetzung von "Beetlejuice" endlich grünes Licht bekommen. Damit kam es zwischen zwei ihrer bekanntesten Rollen fast zu einem Karrierekonflikt. Mit der Rolle der Lydia hatte Winona 1988 in Tim Burtons (68) Horrorkomödie ihren großen Durchbruch gefeiert und wollte daher einer möglichen Fortsetzung nicht den Rücken kehren. "Bei meinem ersten Treffen mit den Duffer-Brüdern sagte ich: 'Solange ihr mich gehen lasst, wenn 'Beetlejuice 2' grünes Licht erhält, bin ich dabei.' Das war meine einzige Bedingung. Sie stimmten zu. Zum Glück hat es geklappt." Die Serienmacher ließen sich also auf den Deal ein – obwohl damals noch nicht mal feststand, wann die Filmfortsetzung tatsächlich entstehen würde.
Hintergrund war, dass Winona mit Tim bereits über eine mögliche Fortsetzung des Kultfilms sprach. Wie langwierig die Planung war, schilderte sie ebenfalls im Interview: "Damals sprachen Tim und ich über die 'Beetlejuice'-Fortsetzung. In den 15 Jahren zuvor dachten wir immer wieder, wir wären so weit. Aber dafür musste alles perfekt passen, mit allen Beteiligten von damals." Am Ende ging Winonas Wunsch in Erfüllung und sie konnte tatsächlich beide Figuren weiterspielen. "Beetlejuice Beetlejuice" kam Ende 2024 in die Kinos, geschlagene 36 Jahre nach dem ersten Teil. Beim Dreh des ersten "Beetlejuice"-Films war Winona gerade mal 15 Jahre alt. Doch gut Ding will Weile haben: Die späte Fortsetzung erwies sich auch finanziell als Erfolg und spielte weltweit mehr als 450 Millionen Dollar ein.
Und auch andere frühere Dreharbeiten bescherten der Schauspielerin eine Anekdote, die sie bis heute begleitet. Seit "Bram Stoker's Dracula" aus dem Jahr 1992 stellt sich die seltsame Frage, ob Winona und ihr damaliger Filmpartner Keanu Reeves (62) möglicherweise nach kirchlichem Recht verheiratet sind. Auslöser war die Hochzeitsszene ihrer Figuren Mina und Jonathan Harker. Regisseur Francis Ford Coppola (87) soll dafür echte rumänische Priester eingesetzt haben, die die Zeremonie vollständig vollzogen. Dadurch könnte aus der gespielten Trauung womöglich mehr als nur eine Filmszene geworden sein. Winona und Keanu gehen mit ihrer angeblichen Ehe allerdings entspannt um.


























