Prinz Harry verteidigt im Interview seine brisanten Memoiren
Prinz Harry (42) verteidigt seine Enthüllungen über die Königsfamilie. In der wöchentlichen GQ-Reihe "One More Question" erklärt der Herzog von Sussex im Gespräch mit Gastgeber Zach Baron, warum er in seinen Memoiren "Reserve" und der Netflix-Dokuserie "Harry & Meghan" so offen über die Konflikte sprach. Jahrelang seien erfundene, falsche, schlecht belegte oder von bestimmten Interessen geprägte Berichte über ihn erschienen. Deshalb habe er sich gezwungen gesehen, seine Sicht selbst darzustellen. Zugleich kritisiert Harry eine aus seiner Sicht deutliche Doppelmoral: "Ich finde es faszinierend, weil jeder andere seine Version meiner Geschichte erzählen darf, aber Gott bewahre, dass ich die andere Seite davon erzählen darf."
Mit seinen Enthüllungen habe er die Kontrolle über sein Leben und dessen öffentliche Darstellung zurückgewonnen. "Allein dadurch, dass ich meine eigene Geschichte erzähle, nehme ich vielen anderen Menschen viel Macht", erklärt er im GQ-Interview. In "Reserve" schilderte der Royal unter anderem Auseinandersetzungen mit seinem älteren Bruder Prinz William (44). Zudem schrieb er über seine Unzufriedenheit mit seiner damaligen Rolle im Königshaus und teilte sehr intime Erfahrungen aus seinem Privatleben. Die ohnehin angespannten Familienbeziehungen wurden durch das Buch weiter belastet.
Mittlerweile hatte Harry jedoch erklärt, dass er sich eine Versöhnung mit seiner Familie wünscht. "Ich möchte, dass es funktioniert", sagte er im Gespräch mit GQ. Der Herzog von Sussex betonte: "Bei allem anderen, was auf der Welt vor sich geht, ist das Wichtigste, sich zu versöhnen. Das ist der entscheidende Punkt." Gleichzeitig deutete Harry an, dass es Menschen gebe, die an einer Annäherung offenbar kein Interesse hätten. Wen er meinte, ließ er offen.
























