"Es ist verdammt hart": Liz Kaeber stillt seit zwei Jahren
Liz Kaeber (34) gewährt derzeit sehr persönliche Einblicke in ihren Alltag als Mutter. Auf Instagram veröffentlichte die Influencerin ein Foto, das sie beim Stillen ihres Sohnes Loki zeigt, und sprach offen über die Herausforderungen des Langzeitstillens. Seit fast zwei Jahren stillt sie ihren Sohn und ist nach eigenen Angaben rund um die Uhr für ihn da. Loki brauche die Brust nicht nur zum Einschlafen, sondern auch nachts noch häufig. Seit seiner Geburt habe Liz deshalb keine einzige Nacht durchgeschlafen. Wie sehr sie diese intensive Stillzeit körperlich und emotional fordert, macht sie ebenfalls deutlich: Immer wieder bringe die Situation sie an ihre persönlichen Grenzen. "Es ist oft verdammt hart für mich und dennoch, trotz all der Anstrengungen, tue ich es für meinen Sohn so unheimlich gern und gehe über meine Grenzen hinaus", schrieb sie auf der Plattform.
Wie sehr das Langzeitstillen ihren Alltag verändert, schildert die Social-Media-Bekanntheit ganz konkret. Seit fast zwei Jahren sei sie deutlich weniger flexibel: Abendveranstaltungen und Mädelsabende blieben auf der Strecke, und auch Zeit für sich selbst komme kaum noch vor. Jeden Abend gehe sie gemeinsam mit ihrem Sohn ins Bett, da Loki zum Einschlafen ihre Brust brauche. Auch nachts verlange er immer wieder danach, da ihm das Stillen dabei helfe, sich zu regulieren. Trotz der Erschöpfung hat Liz sich bewusst für diesen Weg entschieden. Zwei Jahre seien, gemessen an einem ganzen Leben, schließlich nur ein kurzer Abschnitt, und ihre eigene Zeit werde irgendwann wiederkommen. Ihre zwiespältigen Gefühle fasste sie in ihrem Instagram-Beitrag treffend zusammen: "Ich muss vieles in den Hintergrund rücken, aber das Wichtigste habe ich einfach bei mir."
Dass sie einmal so lange stillen würde, hätte Liz vor der Geburt ihres Sohnes Loki selbst nicht erwartet. Damals sei Stillen für sie überhaupt keine Option gewesen, und auch das Langzeitstillen habe sie zunächst befremdlich gefunden. Das Foto, das sie nun erneut teilte, hatte bereits zuvor für Aufmerksamkeit gesorgt – vor allem, weil das Stillen über einen längeren Zeitraum für viele Menschen noch immer ungewohnt ist. Neben den schwierigen Momenten erlebt Liz die enge Verbindung zu ihrem Sohn jedoch auch als etwas sehr Schönes. Sie genieße die Nähe und das Gefühl, Loki nicht gegen seinen Willen allein gelassen zu haben. Zum Abschluss ihres Beitrags richtete sie eine wertschätzende Botschaft an andere Mütter – unabhängig davon, wie sie ihren Alltag gestalten: "Also Mamis, ihr macht das alle toll. Egal, ob gestillt wird oder nicht."



























