Rebel Wilson feiert zweiten Erfolg im Streit um "The Deb"

Rebel Wilson feiert zweiten Erfolg im Streit um "The Deb"

- Michelle Hinz
Lesezeit: 2 min
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Rebel Wilson (46) hat im Rechtsstreit um ihr Regiedebüt "The Deb" nun einen wichtigen juristischen Erfolg errungen. Der Oberste Gerichtshof des australischen Bundesstaates New South Wales entschied, dass ihre Produktionsfirma Camp Sugar Anspruch auf ausstehende Produzentenhonorare hat. Die mit dem Film verbundene Produktionsfirma AI Film muss demnach 319.565 Euro zuzüglich Zinsen zahlen. Ursprünglich hatte AI Film über 13 Millionen Euro Schadenersatz gefordert. Das Unternehmen argumentierte, Social-Media-Beiträge und eine Website mit Vorwürfen gegen Produzentin Amanda Ghost hätten seinem Ruf und den kommerziellen Aussichten des Films geschadet. Wegen technischer Verstöße gegen einen Social-Media-Vertrag sprach das Gericht AI Film nun lediglich acht Euro Schadenersatz zu, wie OK Magazine berichtet.

Auf Instagram feierte Rebel das Urteil mit einem Foto, das sie im Abschlussgewand mit ihrem Jura-Diplom zeigt. Dazu schrieb sie: "Dieses Mädchen hätte nie gewusst, wie sehr es diesen Abschluss in Jura einmal brauchen würde!! Zwei Klagen. Zwei Siege." Die Filmemacherin verteidigte zugleich ihr Vorgehen: "Ich habe mich zu Wort gemeldet, weil ich glaubte, dass es bei meinem Film 'The Deb' ernsthafte Bedenken gab, die angesprochen werden mussten." Spurlos ist der Rechtsstreit allerdings nicht an ihr vorbeigegangen. "Mich zu verteidigen, hat mich persönlich, emotional und finanziell enorm viel gekostet. Aber ich bin stolz darauf, dass ich standhaft geblieben bin – für mich selbst und für andere, die ich zu schützen versucht habe", erklärte die Australierin. Den Konflikt beschrieb sie als einen "Kampf zwischen David und Goliat".

Mit diesem Erfolg ist der juristische Konflikt jedoch noch nicht endgültig beendet. In Kalifornien laufen weitere Verleumdungsverfahren im Zusammenhang mit den Produzenten von "The Deb". Der Prozess vor dem Superior Court in Los Angeles sollte ursprünglich am 19. Januar 2027 beginnen. Nun könnte sich der Verfahrensstart allerdings um gut zwei Monate verschieben. Wie Deadline berichtet, beantragte Rebels Hauptanwältin Allyson K. Thompson eine Verlegung auf den 22. März 2027. Bei der Juristin wurde kürzlich Brustkrebs diagnostiziert. Deshalb kann sie derzeit nur eingeschränkt arbeiten und muss sich zudem einer Operation unterziehen, für die sie zwischen Ende November 2026 und Anfang Januar 2027 ausfallen soll.

Rebel Wilson bei der Weltpremiere von "Tinsel Town" im Vue Leicester Square in London am 27. November 2025
Getty Images
Rebel Wilson bei der Weltpremiere von "Tinsel Town" im Vue Leicester Square in London am 27. November 2025
Rebel Wilson, Schauspielerin
Getty Images
Rebel Wilson, Schauspielerin
Rebel Wilson trifft am Federal Court of Australia in Sydney ein, 22. September 2026
Imago
Rebel Wilson trifft am Federal Court of Australia in Sydney ein, 22. September 2026
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