Flugzeugreifen geplatzt: Ralf Schumacher teilt Schreckmoment
Ralf Schumacher (51) hat am Mittwoch am Frankfurter Flughafen einen heftigen Schreckmoment erlebt. Der frühere Formel-1-Pilot saß im Lufthansa-Flug LH1264 in Richtung Salzburg, als die Maschine bereits mit hohem Tempo über die Startbahn raste. Plötzlich platzte einer der beiden Reifen am vorderen Fahrwerk – die Crew brach den Start ab und leitete eine Notbremsung ein. In einem Post auf Instagram schilderte Ralf die dramatischen Sekunden selbst: "Wir waren schon auf der Startbahn, volles Tempo. Dann ist einer von zwei Reifen am vorderen Fahrwerk geplatzt. Dann gab es natürlich eine Notbremsung." Der Bruder von Michael Schumacher (57) wollte eigentlich nach Hause nach Salzburg reisen. Die Verbindung wurde nach dem Zwischenfall jedoch gestrichen. Ganz auf seine Heimreise verzichten musste der Sportler trotzdem nicht: Er sollte noch am selben Abend auf einen anderen Flug umgebucht werden und so trotz der Verzögerung sein Ziel in Salzburg erreichen.
Wie heftig das abrupte Abbremsen war, machte der 51-Jährige ebenfalls in seinem Social-Media-Bericht deutlich: "Die Bremsung war sehr hart." Die Bremsen der Maschine waren durch das Manöver so heiß geworden, dass sie zunächst abkühlen mussten. Erst danach konnte das Flugzeug zurückgeschleppt werden. Die Lufthansa bestätigte den abgebrochenen Start. An Bord befanden sich insgesamt 153 Passagiere und Crewmitglieder – verletzt wurde niemand. Die Reisenden wurden zurück ins Terminal gebracht und dort direkt auf andere Flüge umgebucht. Laut der Webseite des Frankfurter Flughafens war der Flug ursprünglich für 17:15 Uhr angesetzt und wurde schließlich annulliert. Ralf selbst nahm die Verzögerung gelassen und kommentierte mit einem Augenzwinkern: "Mit dem Abendessen wird es nichts, aber egal." Zugleich bedankte sich der Unternehmer bei Lufthansa für den professionellen Umgang mit der Situation.
Für Gesprächsstoff hatte zuvor auch Ralfs Hochzeit mit Étienne Bousquet-Cassagne (37) gesorgt. Rund fünf Wochen zuvor war über die Reaktionen auf die im Fernsehen gezeigte Trauung berichtet worden. Im Podcast "Frühstück bei Barbara" hatte der frühere Rennfahrer mit Barbara Schöneberger (52) darüber gesprochen. Dabei hatte er klargestellt: "Wir haben das ja für uns gemacht und nicht, um irgendwas zu sein oder irgendwie ein Vorbild oder was auch immer." Kritik an der öffentlichen Hochzeit hatte Ralf nicht nachvollziehen können. Für ihn hatte festgestanden, dass die Ehe zweier Männer genauso selbstverständlich gezeigt werden durfte wie jede andere Promihochzeit. Besonders berührt hatte ihn eine Begegnung bei den Dreharbeiten zur Sky-Doku "Ralf & Étienne: Wir sagen Ja". In dem Hotel, in dem das Paar seine erste gemeinsame Nacht verbracht hatte, hatte sich ein Kellner bei ihm bedankt. "Herr Schumacher, vielen, vielen Dank, dass Sie das gemacht haben", hatte der Mann laut Ralf gesagt.

























