Dieses Wort meidet Patrice Aminati im Umgang mit Tochter
Patrice Aminati (31), die aktuell mit schwarzem Hautkrebs im vierten Stadium lebt, gewährt tief bewegende Einblicke in den emotionalen Ausnahmezustand ihrer Familie. Im neuen ZDF-Format "Terra Xplore: Im Kopf von ..." spricht sie während einer Fahrt im Retro-Camper mit Psychologe Leon Windscheid darüber, wie sie ihre vierjährige Tochter Charly Malika zu schützen versucht. Ein bestimmter Begriff ist zu Hause strikt tabu: "Also das Wort 'Krebs' fällt bei uns nie. [...] Ich habe sie noch nicht darüber aufgeklärt, was im Raum steht", berichtet Patrice in der Sendung auf dem Weg zum Swister Turm in Weilerswist. Vollständig verbergen könne sie ihren Gesundheitszustand vor Charly jedoch nicht, da das Mädchen sowohl körperliche Veränderungen als auch die angespannte Stimmung wahrnehme. "Kinder spüren die Energie. Sie spüren die Haltung", macht die Influencerin im Gespräch deutlich und beschreibt damit, wie viel ihre Tochter trotz des bewussten Schweigens mitbekommt.
Besonders schmerzt Patrice, dass Charly Malika sich wegen der familiären Belastung oft zurücknehme, was sie "unfassbar traurig" mache. Gegenüber Leon erklärt sie weiter: "Ich würde es so wahnsinnig gerne ändern, und das ist auch das, was mich so wahnsinnig wütend macht." Umso wichtiger sei es ihr, trotz ihrer Erkrankung als Mutter präsent zu bleiben. "Auch wenn ich da mit der Heizdecke liege, aber Mama ist immer da, Mama ist immer sichtbar", betont Patrice und erklärt, aus diesem Wunsch heraus, für ihre Kleine immer präsent zu sein, bislang auch nie zur Kur gefahren zu sein. Wie groß ihre Angst zeitweise war, schildert sie anhand ihrer Gedanken aus dem Jahr 2024, als sie Knoten unter ihrer Haut ertastete: "Lieber Gott, ich weiß, wir reden nicht oft miteinander, aber ich brauche dich jetzt. [...] Bitte hilf mir, nicht für mich, sondern für meine kleine Tochter, die ich nicht zurücklassen will."
Patrice lebt seit mehr als drei Jahren mit schwarzem Hautkrebs im vierten Stadium, nachdem sie die Diagnose Anfang März 2023 – rund sieben Monate nach der Geburt von Charly Malika – erhalten hatte. Seitdem hat die Erkrankung ihr Privatleben grundlegend verändert. In dem Gespräch mit Leon geht es deshalb keineswegs nur um ihre Todesangst und den Wunsch, für ihre Tochter da zu sein, sondern auch um ihre Rolle als Mutter sowie das Ende ihrer Ehe mit Moderator Daniel Aminati (53). Halt findet sie in dieser existenziellen Krise vor allem in ihrem Glauben. Dabei erhebt die Influencerin nicht den Anspruch, mit Gewissheit sagen zu können, ob es Gott gibt. Für sie steht vielmehr im Mittelpunkt, welche Kraft und welchen Trost der Glaube einem Menschen in einer solch schwierigen Lebensphase geben kann.




























