Andrej Mangold (39) hadert mit seinem eigenen Perfektionismus – das gestand der Sportler nun ehrlich in einer Instagram-Fragerunde. Der Reality-TV-Teilnehmer erklärte seinen Fans in einer Story, warum diese Eigenschaft für ihn eine echte Schwäche ist: Er will alles immer absolut perfekt machen. Da er jedoch an jeder erledigten Aufgabe nachträglich noch Makel oder Verbesserungspotenzial entdeckt, fällt es ihm unglaublich schwer, einen Haken hinter die Dinge zu setzen. Seit er Papa ist, merke er aber umso deutlicher, dass seine Zeit und seine Energie nicht unbegrenzt sind. Seinen eigenen Anspruch von 100 Prozent in allen Lebensbereichen gleichzeitig zu erfüllen, sei schlicht nicht möglich. Daraus hat Andrej eine wichtige Lehre gezogen, die er mit seinen Followern teilte: "Gut ist manchmal einfach gut genug."
Wie stark ihn dieser Perfektionismus im Alltag einschränkt, verdeutlicht der Sportler mit konkreten Beispielen. So checkt er laut eigenen Angaben die Caption eines Posts gefühlt 400-mal, bevor er überhaupt auf "Veröffentlichen" klickt. Auch bei seinen Fotos überlässt er nichts dem Zufall: Jedes Bild wird penibel unter die Lupe genommen, um sicherzustellen, dass es exakt seinen Vorstellungen entspricht. Ähnlich läuft es bei der Urlaubsplanung: Beim Buchen von Reisen sucht er lieber noch etwas länger, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden und sich später nicht zu ärgern. Gleichzeitig nervt ihn schon während der Suche, wie viel Zeit dabei draufgeht. Für Andrej hat diese Eigenschaft deshalb zwei Seiten. Seine Gewissenhaftigkeit helfe ihm zwar, das Beste aus allem herauszuholen. Andererseits störe es ihn, dass er nur schwer etwas "gut sein lassen" könne. Mit einem Augenzwinkern ergänzte er: "Das kann für mich selbst, aber wahrscheinlich manchmal auch für die Menschen um mich herum ziemlich anstrengend sein, sorry."
Erst durch seine Vaterrolle lernt Andrej Mangold, die Zügel auch mal lockerzulassen und die Grenzen seines Perfektionismus zu akzeptieren. Der Realitystar machte in seiner Story deutlich, dass auch ein Papa-Tag nur 24 Stunden hat und schlichtweg nicht immer alles reibungslos funktionieren kann. Statt permanent an jedem Detail zu feilen, versucht der Sportler, den das Vatersein eigener Aussage nach positiv verändert hat, nun ganz bewusst, Dinge und Situationen einfach so anzunehmen, wie sie kommen. Ganz leicht fällt ihm diese Umstellung nach eigener Aussage allerdings noch nicht. Er arbeite aber weiter daran, betonte Andrej.

























