Michael Douglas gesteht, dass sein Gedächtnis nachlässt

Michael Douglas gesteht, dass sein Gedächtnis nachlässt

- Nurin Khalil
Lesezeit: 2 min
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Michael Douglas (82) hat ein überraschend offenes Geständnis abgelegt. In der "Graham Norton Show" verriet der Schauspieler jetzt, was ihn tatsächlich dazu gebracht hat, seine Memoiren "One Helluva Ride" zu schreiben. Gemeinsam mit Glenn Close (79), Kieran Culkin (44) und Naomi Ackie (34) nahm der Hollywoodstar auf der Couch von Moderator Graham Norton Platz. Michael machte im Gespräch keinen Hehl daraus, dass ihn sein Gedächtnis immer häufiger im Stich lässt. "(...) der wahre Grund? Mein Gedächtnis. Ich hatte so viel vergessen, und ich bin jetzt an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich erkannt habe, dass nur deine Freunde, deine Familie und das, woran du dich erinnerst, zählen", erklärte er in der britischen Talkshow. Um seine Geschichte festzuhalten, ging der Schauspieler ganz an den Anfang zurück. Er rollte sein Leben ab seinem Geburtsjahr 1944 auf und trug alles zusammen, was er über seine Familie herausfinden konnte. Die aufwendige Recherche hatte einen schönen Nebeneffekt: Viele Erlebnisse, die er längst verloren geglaubt hatte, kamen auf diese Weise wieder ans Licht.

"Ich habe jetzt eine ganze Menge neuer Erinnerungen und Gedanken im Kopf, zumindest für einen Tag", scherzte Michael in der Sendung. Mit diesen ehrlichen Worten gewährte der Filmstar einen Einblick in seine Gefühlswelt und zeigte, welchen Stellenwert Erinnerungen für ihn inzwischen haben. Dass Michael mit seinem Gedächtnis zu kämpfen hat, ist nicht neu. Bereits 2021 hatte er im Gespräch mit dem AARP Magazine über Schwierigkeiten mit seinem Kurzzeitgedächtnis berichtet. "Während dieser Covid-19-Zeit, in der ich viel mehr auf dem Sofa herumlag, war ich schockiert darüber, wie sehr meine Ausdauer nachgelassen hat. Und mein Langzeitgedächtnis ist in Ordnung, aber mein Kurzzeitgedächtnis nicht." Er gab zudem zu: "Früher habe ich dem Gras die Schuld gegeben."

Ob sein früherer Marihuanakonsum wirklich die Ursache ist, bezweifelte er allerdings. Schließlich hätten Freunde von ihm, die seit Jahren kiffen, nach wie vor ein hervorragendes Gedächtnis. Er kündigte deshalb an, die Sache untersuchen zu lassen. Eine wichtige Rolle beim Verfassen seiner Memoiren spielte für ihn außerdem das Vermächtnis seiner Familie. Sein Vater Kirk Douglas (†103) hatte insgesamt neun Bücher verfasst, darunter auch eine Autobiografie. Laut Michael standen Vater und Sohn zusammengerechnet in rund 135 Filmen über acht Jahrzehnte hinweg vor der Kamera. Und die Familientradition lebt weiter: Wie der Hollywoodstar erzählte, probieren sich auch alle drei seiner Kinder in der Schauspielerei aus.

Michael Douglas beim "Looking Through Water"-Photocall im AMC Empire in New York City
Getty Images
Michael Douglas beim "Looking Through Water"-Photocall im AMC Empire in New York City
Cameron Douglas, Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones und Kirk Douglas, November 2018
Getty Images
Cameron Douglas, Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones und Kirk Douglas, November 2018
Kirk und Michael Douglas bei der Premiere von "It Runs In The Family", 2003
Getty Images
Kirk und Michael Douglas bei der Premiere von "It Runs In The Family", 2003
Wie findest du es, dass Michael Douglas seine Gedächtnislücken mit Humor nimmt?