Viele Jahre lang setzte sich Christina Applegate (54) dafür ein, mehr Aufmerksamkeit für Multiple Sklerose zu erlangen – eine Krankheit, die auch bei ihr festgestellt wurde. Doch im Oktober dieses Jahres dann der Schock: Die Diagnose stellte sich als falsch heraus. In der aktuellen Folge ihres Podcasts "MeSsy" erzählte die Schauspielerin, wie es ihr geht, seit klar ist, dass sie wohl doch nicht an Multipler Sklerose leidet. Sie gab zu, dass sie sich in der MS-Gemeinschaft inzwischen wie eine Hochstaplerin fühle. "Was für eine Betrügerin ich doch bin, ich habe es nicht einmal mehr", scherzte sie in der Sendung. Fast sechs Jahre habe sie mit der Diagnose gelebt und die Krankheit sei fast schon zu einem Teil ihrer Identität geworden. Dass sie sich nun wieder davon lösen muss, fällt ihr schwer.
Ihre Podcast-Kollegen Jamie-Lynn Sigler und Jack Osbourne, die beide ebenfalls an MS leiden, sichern Christina den "Ehrenmitglied"-Status zu. Das nahm die Schauspielerin lachend an. "Danke, danke. Ich werde diese Gemeinschaft niemals verlassen. Ich meine, ich habe so viele Freunde fürs Leben gefunden, und wisst ihr, mir liegen alle, die wir repräsentieren und die ich repräsentiere, so sehr am Herzen", sagte sie im Podcast. Der Community werde sie "auf die eine oder andere Weise" verbunden bleiben.
Die ursprüngliche Diagnose hatte Christina im Jahr 2021 erhalten. In diesem Jahr verbrachte sie vier Monate im Krankenhaus, wo die Diagnose wieder zurückgenommen wurde. Doch das macht eigentlich alles nur noch komplizierter, denn die Symptome bestehen nach wie vor – doch jetzt werfen sie mehr Fragen auf als zuvor. Im selben Podcast erzählte Christina bereits, dass sie jetzt wieder am Anfang ihrer Reise steht, da die Ärzte ihr nicht sagen können, was genau in ihrem Körper falsch läuft. Nach eigenen Angaben wird sie jetzt nach und nach auf sogenannte Schwestererkrankungen untersucht. Das sind Krankheiten, deren Symptome denen von MS ähneln können. Als mögliche Kandidaten nannte sie unter anderem rheumatoide Arthritis, Lyme-Borreliose und Lupus. Eine endgültige Diagnose gibt es bisher noch nicht.

























