Tochter gemobbt: Darum zog Gisele Oppermann nach Brasilien
Gisele Oppermann (38) hat gemeinsam mit ihrer Tochter Leni den großen Schritt gewagt und ist nach Brasilien ausgewandert. In der Sendung "Goodbye Deutschland" auf RTL+ spricht die ehemalige GNTM-Kandidatin nun offen über die schwerwiegenden Gründe für diese Entscheidung. Ihre zwölfjährige Tochter wurde in Deutschland Opfer von Mobbing. "Meine Tochter wurde in der zweiten Klasse von einer Viertklässlerin angespuckt und getreten", berichtet die 38-Jährige. Die wiederholten Vorfälle an der Schule hätten den Alltag der Zwölfjährigen schließlich unerträglich gemacht. Gisele vermutet, dass ihre Präsenz als öffentliche Person ebenfalls eine Rolle gespielt haben könnte.
Der Neuanfang in Brasilien gestaltete sich zunächst schwieriger als erwartet. Ohne ausreichende finanzielle Mittel musste die Reality-Bekanntheit zunächst auf die Unterstützung ihres Vaters zurückgreifen. Die Wohnungssuche wurde zum Drama, und auch beruflich erlebte Gisele eine herbe Enttäuschung. Eigentlich wollte sie ein früher familiengeführtes Restaurant übernehmen und leiten, doch am Ende erhielt sie lediglich eine Anstellung als Angestellte. Dennoch ließen sich die beiden nicht entmutigen und kämpften sich durch die ersten schwierigen Monate.
Mittlerweile hat sich die Situation jedoch stabilisiert. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ist Gisele inzwischen finanziell unabhängig und lebt mit Leni in einer gemieteten Wohnung. "Das Leben hier ist viel lebenswerter", freut sich das Model über ihre Entscheidung. Auch Leni ist begeistert von ihrem neuen Zuhause und schwärmt von der Veränderung: "In Deutschland ist alles grau, hier ist alles grün. Es fühlt sich an wie eine Traumwelt." Es scheint, als habe die kleine Familie nun ihr persönliches Glück in Brasilien gefunden.










