Selma Blair (54) hätte beinahe an der Seite von Will Ferrell (59) in der Weihnachtskomödie "Buddy – Der Weihnachtself" vor der Kamera gestanden. Wie der Komiker Andy Richter jetzt anlässlich der Veröffentlichung seines Buches "Elf Unwrapped: Behind the Scenes of a Modern Christmas Classic" im Gespräch mit Us verriet, war die Schauspielerin für die Rolle der Jovie im Gespräch, bevor die Wahl schließlich auf Zooey Deschanel (46) fiel. Mit Selma in der weiblichen Hauptrolle hätte die Partnerin von Buddy wohl eine ganz andere Note bekommen. "Zooey erzählte uns, dass Selma Blair damals offenbar eine begeisterte Skateboarderin war. Deshalb wollten sie Jovie vielleicht auf einem Skateboard durch Manhattan fahren lassen – was im Dezember in Manhattan interessant gewesen wäre", berichtete Andy dem Magazin. Statt auf dem Brett durch die verschneiten Straßen der Metropole zu rollen, zeigte Jovie im fertigen Film letztlich ein ganz anderes Talent.
Die Verantwortlichen wollten laut Andy ein echtes Talent der jeweiligen Darstellerin in die Figur einfließen lassen. Nachdem Zooey die Rolle erhalten hatte, fiel die Wahl auf den Gesang. Die Schauspielerin war zuvor bereits mit einem Kabarettprogramm aufgetreten und konnte diese Erfahrung deshalb in die Weihnachtskomödie einbringen. Selma, die kürzlich mit einem Flugzeug-Ausraster für Schlagzeilen sorgte, war allerdings nicht die einzige Kandidatin, die vor Zooey für die Rolle gehandelt wurde: Auch Katie Holmes (47) war zwischenzeitlich als Jovie vorgesehen. Zooey erzählte im vergangenen Dezember im Podcast "Call Her Daddy", dass Regisseur Jon Favreau (60) ihr bei ihrem ersten Treffen mitgeteilt habe, Katie sei die Rolle bereits angeboten worden. Dennoch absolvierte Zooey ihr Vorsprechen. Nachdem Katie aus dem Projekt ausgestiegen war, bekam sie schließlich den Part. Warum die Kandidatinnen damals so häufig wechselten, weiß Andy nach eigenen Angaben nicht genau. Er vermutet jedoch, dass Katie wegen einer anderen Verpflichtung nicht bei der Komödie mitwirken konnte.
"Buddy – Der Weihnachtself" kam 2003 in die Kinos und entwickelte sich in den folgenden zwei Jahrzehnten zu einem beliebten Weihnachtsklassiker. Andy selbst schlüpfte in dem Film in die Rolle des Morris, der in einem Kinderbuchverlag arbeitet. Dabei spielte er an der Seite des inzwischen verstorbenen James Caan (†82), der Buddys leiblichen Vater Walter Hobbs verkörperte. In seinem Buch erzählt der Komiker nun bislang unbekannte Anekdoten von den Dreharbeiten. Das Vorwort stammt von Will höchstpersönlich. Die Unterstützung des Hauptdarstellers und von Regisseur Jon sei entscheidend gewesen, um die Entstehung des Films vollständig und authentisch wiederzugeben. Die Komödie ist für Andy aber nicht nur ein früheres Filmprojekt, sondern gehört auch in seiner eigenen Familie fest zur Weihnachtszeit. "Es ist ein Ritual für uns und für alle anderen", erklärte er gegenüber Us über die anhaltende Bedeutung des Films. Auch in diesem Jahr dürfte "Buddy – Der Weihnachtself" für viele ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit sein.



























