Heino gedenkt seiner Hannelore an ihrem dritten Todestag

Heino gedenkt seiner Hannelore an ihrem dritten Todestag

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Heino (87) erinnert an seine große Liebe: Am heutigen Sonntag jährt sich der Tod seiner Ehefrau Hannelore Kramm (†81) zum dritten Mal. Auf Instagram richtet der Sänger zu diesem Anlass sehr persönliche Worte an sie. Hierzu teilt er ein Video aus dem Vatikan, das ihn bei seinem Treffen mit Papst Leo XIV. (71) zeigt, das im Januar dieses Jahres stattgefunden hat. "Mensch, was wäre sie stolz auf diese Begegnung mit Papst Leo XIV. gewesen", schreibt Heino zu der Aufnahme. Im Rahmen der Privataudienz konnte der Musiker mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche auch über seine verstorbene Frau sprechen. Zudem unterhielten sich die beiden über den Glauben, der Heino und Hannelore in ihrer Ehe miteinander verband. So wurde der Besuch im Vatikan für den Sänger zugleich zu einer Erinnerung an seine große Liebe.

Hannelore hatte nicht nur privat einen prägenden Einfluss auf Heino, sondern hinterließ auch in seinem musikalischen Schaffen deutliche Spuren. Wie der Sänger in seinem Instagram-Beitrag berichtet, stammte von seiner Frau die Idee, Konzerte in Gotteshäusern zu geben. Aus diesem Einfall entwickelte sich schließlich eine lange Reihe von mittlerweile mehr als 250 Kirchenkonzerten. Heino zeigt sich dankbar dafür, dass das Vorhaben seiner Frau so erfolgreich umgesetzt werden konnte. Ein Ende der Konzertreihe ist offenbar nicht in Sicht: Der Musiker möchte auch im kommenden Jahr wieder in Kirchen auf der Bühne stehen. Damit führt er ein Projekt weiter, das ohne Hannelore wohl nie entstanden wäre, wie er selbst betont. Seinen Gedenkpost beendet der Musiker schließlich mit sehr persönlichen Worten, die direkt an seine verstorbene Ehefrau gerichtet sind. "Mein Girl, ich liebe dich - pass auf uns auf!", schreibt er. Damit macht Heino deutlich, wie präsent Hannelore auch drei Jahre nach ihrem Tod für ihn ist und wie eng ihre Erinnerung mit seinem Glauben und seiner Musik verbunden bleibt.

Dass Heino den Papst überhaupt persönlich treffen konnte, hat er seinem Manager Helmut Werner (42) zu verdanken. Dieser hatte Leo XIV. Monate vor der Audienz einen persönlichen Brief geschrieben. Darin berichtete er dem Kirchenoberhaupt vom Herzenswunsch des Sängers. Die Zusage erreichte Heino dann kurz vor Weihnachten und berührte ihn sehr. "Als ich die Einladung einen Tag vor Heiligabend bekam, sind mir die Tränen gekommen", verriet er damals der Bild-Zeitung. Das Treffen fand schließlich in der päpstlichen Privatbibliothek statt. Dort sprach Leo XIV. ein Fürbittgebet für Heino. Der Musiker, der kürzlich das Auto von Hannelore versteigerte, war nicht mit leeren Händen in den Vatikan gereist: Als Geschenk überreichte er dem Papst eine Goldene Schallplatte. Auch Heino erhielt eine persönliche Aufmerksamkeit. Leo XIV. gab ihm einen geweihten Rosenkranz mit silbernem Kreuz mit auf den Weg.

Heino und Hannelore im Dezember 2012 in München
Getty Images
Heino und Hannelore im Dezember 2012 in München
Papst Leo XIV., Mai 2025
Getty Images
Papst Leo XIV., Mai 2025
Hannelore Kramm und Heino im Februar 2012
Getty Images
Hannelore Kramm und Heino im Februar 2012
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