Während sich die Serie „One Tree Hill (28)“ in den USA großer Beliebtheit erfreut und eine neue Staffel nach der anderen produziert wird, hat die Sendung über zwei ungleiche Brüder, die erst nichts von einander wissen wollen und sich bis aufs Blut bekämpfen, um später doch Freunde zu werden, in Deutschland schnell wieder das Programm verlassen müssen. Wer trotzdem Gefallen an der Serie, die von Gregory Prange, der auch schon „Dawson’s Creek“ produzierte ins Leben gerufen wurde, Gefallen gefunden hatte, musste sich die DVD-Boxen zusammenkaufen.

Doch nun hat der Sender VOX ein Erbarmen und zeigt ab heute 16 Uhr, montags bis freitags die erste Staffel. Vielleicht ergeht es „One Tree Hill“ im zweiten Anlauf ja ähnlich wie den Gilmore Girls. Die Sendung lief erst nachmitags auf VOX und schaffte es anschließend sogar ins Abendprogramm.

Worum geht es also in „One Tree Hill“? Die beiden Brüder Nathan und Lucas haben nichts gemeinsam – bis auf den Vater. Der hatte Lucas und dessen Mutter verlassen, um mit einer anderen Frau zusammen zu sein. Mit ihr bekam er einen weiteren Sohn: Nathan. Während es diesem an nichts fehlt und er die Liebe des Vaters bekommt, muss Lucas ohne Vater aufwachsen, was dazu führt, dass sich sowohl Vater und Sohn, als auch die beiden Brüder bis aufs Blut hassen.

Neben dem Vater-Sohn-Sohn-Konflikt dominiert in den ersten Folgen vor allem eines die Serie: Basketball. Wer hieran keinen Spaß hat, sollte trotzdem durchhalten denn mit den nächsten Folgen nehmen die am Anfang noch oft vertretenen Spiel-Szenen ab und fallen später teilweise sogar ganz weg. Vielleicht war das ein Grund, dass die Serie im wenig Basketball-begeisterten Deutschland floppte?

Durchhalten lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur, weil beide Hauptdarsteller echte Schnuckel sind, die Serie bietet natürlich auch einiges fürs Herz und die Romantiker unter uns können sich auf viele Stunden Herzschmerz freuen!


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