Der Deutsche Fernsehpreis in seiner neuen Form ist ja die größte Zumutung, die auf uns zukommt.“ Diese harten Worte stammen von Groupies bleiben nicht zum Frühstück-Star Kostja Ullmann (26). Am 9. Oktober wird in Köln die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2010 stattfinden. Zum 12. Mal werden in verschiedenen Kategorien unter anderem der „beste Fernsehfilm“, die „beste Dokumentation“ und die „beste Schauspielerin“ geehrt.

Einer der nach eigenen Angaben der Veranstaltung fern bleiben will, ist Kostja Ullmann. Er verurteilt die Neuerungen, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfinden sollen. Dazu gehören die Reduzierung von 27 auf 18 Kategorien. Dadurch fallen beispielsweise die Ehrung des „besten Buchs“, der „besten Musik“ und der „besten Kamera“ weg. Kostja hat für diese Wendungen wenig Verständnis. Er sieht die „Kategorien Regie, Drehbuch und Kamera“ als „entscheidende Kräfte für die Qualität eines Filmes“ an. „Stattdessen sollen irgendwelche Kochshows und Daily Soaps ausgezeichnet werden. Das finde ich eine beunruhigende Entwicklung, die man nicht einfach so hinnehmen kann“, sagte der Schauspieler der Bild.

Die diesjährige Vorsitzende der Stifter, Monika Piel, versteht die Aufregung nicht. Sie sieht die beschlossenen Neuerungen als notwendig an: „Das Fernsehen sieht heute anders aus als bei Gründung des Preises 1999. Diese Entwicklung muss der Preis widerspiegeln“, ist ihre Begründung. Kostja ist nicht der einzige, der plant, der Veranstaltung fernzubleiben. Laut Bild.de wollen einige Filmschaffende kurzfristig ihr Kommen einfach absagen. Mal sehen, wie viele ihr Vorhaben tatsächlich durchziehen.

Albrecht Schuch beim Deutschen Fernsehpreis 2019
Getty Images
Albrecht Schuch beim Deutschen Fernsehpreis 2019
Emilia Schüle, Schauspielerin
Getty Images
Emilia Schüle, Schauspielerin
Janin und Kostja Ullmann im Januar 2012
Getty Images
Janin und Kostja Ullmann im Januar 2012


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