Die Fans der Kult-Serie „Buffy - Im Bann der Dämonen“ mit Sarah Michelle Gellar (33) in der Rolle der mutigen Vampirjägerin würden bestimmt sehr erfreut über neue Folgen in der Original-Besetzung sein. Ein Kinofilm wäre da sicher auch nicht schlecht. Den bekommen die Anhänger der amerikanischen Serie jetzt – aber anders, als sie erwartet haben.

Denn der kreative Kopf der ganzen Geschichten rund um den Höllenschlund, Joss Whedon (46) wird nicht mit von der Partie sein. Er entwickelte Anfang der Neunziger die Idee, eine ganz normales junges Mädchen zur Jägerin von Vampiren und Dämonen zu machen, sie lieben, lachen und leiden zu lassen. Die Serie lief insgesamt über sieben Staffeln und erzielte weltweit riesige Erfolge. Wer will, kann sogar seinen Master in „Buffy Studies“ machen. Der Hype sollte also auch nach der letzten Folge der Serie nicht vorüber sein. Jetzt plant Warner Bros., 2012 ein Remake des Buffy-Films in die Kinos zu bringen – nur wahrscheinlich komplett an der Serie vorbei.

Denn Joss verkaufte früh die Rechte am 1992 gefloppten Buffy-Kinofilm an das Ehepaar Kuzui, die dabei Regie führten. Diese verkauften die Rechte dann wiederum an Warner Bros. Das bedeutet: Charaktere und Einflüsse der Serie können kaum berücksichtigt werden – ein komplett neues Cast ist ebenso nicht ausgeschlossen. Da bleibt von der einstigen Vampirjägerin und ihren Freunden wie Feinden nicht mehr viel übrig - lediglich der Name wird noch an die glorreichen Serien-Zeiten erinnern. Das schmerzt Joss natürlich enorm. Er bezeichnete das geplante Projekt als "traurige Spiegelung unserer Zeit, in der Leute sich an den Kadavern von geliebten Geschichten ihrer Jugend weiden". Man solle ihn jetzt seinem Schmerz überlassen, so der „Vater“ von Buffy ironisch.

Sarah habe angeblich bereits zugesagt, wieder in die Rolle der "Auserwählten" zu schlüpfen. Im Gespräch für die weitere Besetzung war unter anderem auch Vanessa Hudgens (21), die das Angebot aber abgelehnte. Ihre Begründung: Neben Twilight einen weiteren Vampirfilm in die Kinos zu bringen, würde nicht klappen.

Freddie Prinze Jr. und Sarah Michelle Gellar im Juni 2000
Getty Images
Freddie Prinze Jr. und Sarah Michelle Gellar im Juni 2000
Stephenie Meyer, Taylor Lautner, Robert Pattinson, Mackenzie Foy und Kristen Stewart, 2012
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Stephenie Meyer, Taylor Lautner, Robert Pattinson, Mackenzie Foy und Kristen Stewart, 2012


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