Sarah Michelle Gellar: Rückzug nach Robin Williams' Tod

Sarah Michelle Gellar: Rückzug nach Robin Williams' Tod

- Nele Zuber
Lesezeit: 2 min

Sarah Michelle Gellar (48) hat offenbart, warum sie sich nach dem Ende von "The Crazy Ones" komplett aus der Schauspielerei zurückzog: Der Tod ihres Co-Stars Robin Williams (†63) riss ihr 2014 den Boden unter den Füßen weg. Im Podcast "Shut Up Evan" erzählte Sarah, dass dieser Verlust sie in einer ohnehin sehr schwierigen Zeit traf: Erst wenige Wochen zuvor hatte die Schauspielerin ein Kind zur Welt gebracht, während der Dreharbeiten stillte sie sogar noch. "Das Wochenbett hat mich erwischt", schilderte Sarah laut E! Online im Podcast. Als dann auch noch Robin starb, sei ihr alles zu viel geworden. "Dieser Verlust war so groß. Ich fühlte mich zum ersten Mal in meinem Leben ein wenig orientierungslos", erklärte die "Buffy"-Darstellerin. Für Sarah war das der Moment, die Reißleine zu ziehen.

Acht Jahre blieb sie der Leinwand fern, konzentrierte sich auf ihre Familie und übernahm in erster Linie Synchronisations-Rollen. Eine Entscheidung, die sie offenbar nie bereute. "Ich werde diese Zeit mit meinen Kindern nie zurückbekommen", machte Sarah im Gespräch mit Gastgeber Evan Ross Katz deutlich. Stolz berichtete sie: "Ich habe keine Aufführung, keinen ersten Schritt, keinen verlorenen Zahn verpasst." 2022 folgte dann aber die Rückkehr: Zunächst mit kleineren Auftritten in "Clerks III" und "Do Revenge", später folgten größere Engagements. Heute ist es, als sei der Hollywood-Star nie weg gewesen: Als Tanya Martin trat sie in "Dexter: Original Sin" auf, in "Ready or Not 2: Here I Come" eroberte sie Kinoleinwände und schon bald wird sie als Buffy Summers in einer Fortsetzung von Buffy – Im Bann der Dämonen zu ihren Wurzeln zurückkehren.

Privat hat die Pause Sarahs Blick auf die Dinge verändert. Die Mutter spricht von einer neuen Gelassenheit, die ihr im Alltag mit den Kindern guttut und die Auswahl ihrer Rollen prägt. "Ich habe nicht mehr dieses Bedürfnis, etwas zu beweisen", erzählte die ehemalige "Buffy"-Heldin. Stattdessen zählt, mit wem sie arbeitet und ob ein Projekt Spaß macht. Die Jahre abseits des Sets brachten ihr Nähe zu den Kindern und die Erkenntnis, wie sehr ihr das Spiel vor der Kamera fehlt. Gleichzeitig bleibt die Erinnerung an Robin. Die Kollegin würdigte ihn in der Vergangenheit als warmherzigen Partner am Set, der sie zum Lachen brachte und stets aufmerksam war. Aus der gemeinsamen Zeit nahm sie Verbundenheit mit, aus dem Verlust eine klare Konsequenz: erst Familie, dann die Rollen – und beides mit neuer Wertschätzung.

Robin Williams und Sarah Michelle Gellar im Mai 2013
Getty Images
Robin Williams und Sarah Michelle Gellar im Mai 2013
Robin Williams, 2004
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Robin Williams, 2004
Sarah Michelle Gellar, Schauspielerin
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Sarah Michelle Gellar, Schauspielerin
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