Er galt als einer der Sänger mit den individuellsten Stimmen bei Das Supertalent, begeisterte Millionen von Zuschauern auf der Bühne mit seiner Stimme, aber auch mit seinem Schicksal. Denn Michael Hemmersbach (27) verdient sein Geld als Straßenmusiker in Koblenz, ist zeitweise obdachlos und sieht in der Castingshow die letzte Hoffnung, ein anderes Leben leben zu können. Dank seiner Musik konnte er überhaupt erst so lange durchhalten. „Solange ich Musik mache, bin ich glücklich. Das ist das, was mich in diesem Moment über Wasser hält“, erzählte der 27-Jährige im Interview mit RTL Explosiv. Und sein Supertalent-Auftritt veränderte plötzlich alles.

„An dem Tag vor der Ausstrahlung hatte ich weder eine sichere Wohnung noch hatte ich einen einzigen Cent in der Tasche, und das hat sich dann innerhalb von ein paar Tagen nach der Ausstrahlung geändert. Am Sonntag nach der Ausstrahlung hat die Stadt mir angeboten, dass ich für die Straßenmusik bezahlt werde. Ich hab dann 50 Euro für den Tag Straßenmusik gekriegt, und das ist sonst für den Tag schon ein guter Lohn“, verriet der Sänger gegenüber dem Sender.

Auch beim gestrigen Halbfinale konnte der Kandidat die Jury mit dem Song „Mad World“ von Gary Jules (41) überzeugen. Dieter Bohlen (56) war geradezu begeistert: „Träumer und Fantasten passen in diese Welt. Ich mag dich sehr gerne, ich finde deine Stimme toll, da kam was rüber. Ich würde mir wünschen, wenn du das zum Beruf machen könntest.“ Leider reichte es am Ende dann doch nicht fürs Finale, auch wenn Sylvie van der Vaart (32) auf die Frage, wer denn weiter kommen soll, Michaels Namen nannte. Aber vielleicht wird jetzt dank seines Auftritts doch alles besser – immerhin waren die 50 Euro der Stadt schon mal ein Anfang.

Alle Infos zu Das „Supertalent" gibt es im Special bei RTL.de.

RTL / Stefan Gregorowius
RTL / Stefan Gregorowius


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