Nachdem gerade die neue Ausgabe des amerikanischen Rolling Stone erschienen ist, auf dem Justin Bieber (16) als zersauster „Superboy“ zu sehen ist, hagelte es auch schon massig Kritik für das darin enthaltene Interview. Darin plauderten der junge Musiker und der Journalist ganz freizügig über knallharte Erwachsenenthemen.

Neben Sex und Drogen äußerte sich der Mädchenschwarm auch zu der in den USA heiß diskutierten Frage, ob Abtreibungen moralisch vertretbar sind, insbesondere, wenn eine Frau nach einer Vergewaltigung unfreiwillig schwanger wird. Justins Antwort im Magazin lautete: „Hm. Also, ich finde, das ist eine sehr traurige Sache, aber alles passiert aus einem bestimmten Grund. Ich schätze, da ich nicht in dieser Situation stecke, kann ich das auch nicht beurteilen.“ Kritiker laufen nun Sturm gegen diese Aussage, denn es scheint, als würde Justin es begrüßen, wenn Vergewaltigungsopfer ein Kind austragen, das bei der Tat entstand.

Wie Justins Sprecher jetzt klarstellten, sei dieses Zitat aber von den Redakteuren so verändert worden, dass der Sinn ein anderer sei. Eigentlich sagte er nämlich Folgendes: „Hm. Also, ich finde, das ist eine sehr traurige Sache, aber alles passiert aus einem bestimmten Grund. Nur weiß ich nicht, was das für ein Grund sein könnte. Ich schätze, da ich nicht in dieser Situation stecke, kann ich das auch nicht beurteilen.“

Die Verantwortlichen des Rolling Stone haben sich bereits für diesen folgenschweren Lapsus entschuldigt. Und vielleicht überlegen sie sich in Zukunft auch noch einmal, welche Fragen sie einem 16-Jährigen stellen möchten. Wirklich angebracht war dieses Thema nämlich nicht.

Selena Gomez und Justin Bieber, 2012
Getty Images
Selena Gomez und Justin Bieber, 2012
Selena Gomez und Justin Bieber 2012 in Hollywood
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Selena Gomez und Justin Bieber 2012 in Hollywood
Selena Gomez und Justin Bieber bei einem Basketballspiel im April 2012 in Los Angeles
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Selena Gomez und Justin Bieber bei einem Basketballspiel im April 2012 in Los Angeles


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