Noch immer trauern viele Menschen um Knut (✝4), den absoluten Star des Berliner Zoos. Der Eisbär wurde nur vier Jahre alt, dabei liegt die Lebenserwartung bei diesen Tieren bei circa 43. Am vergangenen Samstag wurden rund 600 Leute Zeuge seines schrecklichen Todes. Derzeit befindet sich Knuts Leichnam im Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin-Friedrichsfelde, wo er gerade obduziert wird. Erst nach der Obduktion können genaue Angaben zur Ursache des mysteriösen Todes gemacht werden – ein erstes Ergebnis liegt angeblich aber schon vor.

Zur Erinnerung: Knut soll in den letzten Sekunden vor seinem Tod getaumelt sein und am ganzen Körper gezittert haben, sich im Anschluss um seine eigene Achse gedreht haben, bis er schließlich ins Wasser fiel. Erste Vermutungen waren, dass Knut bereits vor dem Fall ins Wasser tot gewesen sei, doch der Bild liegt nun das erste Obduktionsergebnis vor, was dies ausschließt. Knut soll nämlich ertrunken sein.

Aber wie konnte es nur so weit kommen? Was war der Grund für das plötzliche Taumeln? Wurde Knut tatsächlich vergiftet, wie manche Gerüchte besagen, oder hatte er möglicherweise einen epileptischen Anfall? Fragen über Fragen, die sich hoffentlich in den nächsten Wochen klären.

Eisbär Knut
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Eisbär Knut
Eisbär Knut im April 2017
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Eisbär Knut im April 2017


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