Hip-Hop ist ein hartes Geschäft. Um im Business authentisch zu wirken, wird die Vergangenheit oft und gerne mit kriminellen Schauergeschichten und anderen Leidenserfahrungen ausgeschmückt. 50 Cent (35) hat solche Lügen wahrlich nicht nötig. Sein Lebenslauf erfüllt sämtliche Kriterien eines amerikanischen Gangster-Rappers.

In der bald erscheinenden VH-1 Dokumentation „50 Cent: The Origin of Me“, wird der Rapper vor einer Schüler-Gruppe persönlich: „Es fühlt sich gut an, mehr über meine Geschichte zu erfahren. Viele wissen es nicht aber ich wurde adoptiert.“ Die Hintergründe sind besonders tragisch: „Ja meine Großmutter adoptierte mich, nachdem meine Mutter starb. Also ist sie so etwas wie meine Erziehungsberechtigte.“ 50s Mutter wurde im Alter von 27 ermordet, seinen Vater hat er nie kennengelernt.

Eine weitere Enthüllung: Einige entfernte Verwandte 50s sollen Sklaven prominenter Bürger gewesen sein. Einen Zusammenhang zwischen der Unterdrückung seiner Vorfahren und seiner Vergangenheit sieht der 35-jährige jedoch nicht. Der Regisseur der "50 Cent Doku" gibt in der Vanity Fair folgende Äußerung des 35-jährigen wieder: „Ich sehe nicht unbedingt eine Verbindung zwischen Sachen, die vor 200 Jahren in Edgefield passiert sind und Sachen, die ich in Queens erlebt habe. Manche Menschen entscheiden sich einfach dafür böse zu sein.“

Vom Drogendealer zum Millionär – den amerikanischen Traum hat sich 50 Cent, in seiner ganz spezieller Form, auf jeden Fall erfüllt.

50 Cent und Eminem bei der "Walk of Fame"-Zeremonie in Hollywood im Januar 2020
Getty Images
50 Cent und Eminem bei der "Walk of Fame"-Zeremonie in Hollywood im Januar 2020
50 Cent, Rapper
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50 Cent, Rapper
Eminem in New York
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Eminem in New York


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