Tim Bendzko (26) erobert die Charts. Sein kürzlich erschienenes Debütalbum „Wenn Worte meine Sprache wären“ zeigt Gefühl, ohne ins Kitschige zu rutschen – eine Kunst, die der Berliner auch im Interview mit Promiflash charmant unter Beweis stellte.

Sein Texte schreibt Tim ausschließlich selbst. Das ist dem Berliner besonders wichtig. „Sonst bräuchte ich ja keine Musik mehr machen, wenn ich nur Sachen nachsinge, dann kann ich auch in eine Karaoke-Bar gehen,“ erklärt Tim. Seine erste Single „Nur noch kurz die Welt retten“ handelt unter anderem von der Flucht vor sich selbst und dem bekannten Schein, der die wichtigen Dinge in den Hintergrund stellt. Erfahrungen, die der blonde Lockenkopf nur zu gut aus dem eigenen Leben kennt: „Man ist doch nie mit sich im Reinen. Wenn ich jetzt behaupten würde, dass ich mit mir im Reinen bin, mit 26, dann muss ich wahrscheinlich eingewiesen werden oder so. Natürlich gibt es Phasen in denen geht es einem gut und es gibt Phasen in denen ist alles falsch.“ Als Musiker ist es für Tim selbstverständlich Unsicherheiten und Probleme in seinen Liedern zu verarbeiten.

Und was inspiriert Künstler seit jeher am meisten? Natürlich die Liebe – bei dem Berliner sieht es diesbezüglich nicht anders aus. Nach Songs rund ums Thema Beziehung muss man auf Bendzkos „Wenn Worte meine Sprache wären“ nicht lange suchen. In einem davon - „Sag einfach ja“ - singt der 26-Jährige folgende Zeilen: Eine wie Du, die sagt: ich liebe dich, gibt’s doch eigentlich nicht mehr“. Klingt – vor allem aus dem Mund eines 26 – irgendwie leicht resigniert. An die Liebe glaubt Tim jedoch trotzdem: „Der Song sagt ja am Ende genau das Gegenteil. Dass ich ja eigentlich die Hoffnung habe, dass es nicht so ist. Dass es die wahre Liebe, wie man so schön sagt, dass es die noch gibt.“

Im echten Leben ist der Sänger in Sachen Liebe bereits fündig geworden. Angst davor, dass der zukünftige Erfolg seiner Beziehung schadet, hat er nicht: „Also ich kann es jetzt natürlich noch nicht beurteilen, weil es jetzt gerade alles losgeht. Es wird bestimmt nicht einfach, aber mehr als versuchen können wir ja nicht. Ich mache mir da erstmal keine Sorgen.“ Obwohl Tim in seinen Texten Persönliches verarbeitet, legt er beim Thema „Freundin“ großen Wert auf seine Privatsphäre. „Ich sag nur, dass ich in einer Beziehung bin und alles andere geht niemanden was an. Mich hat letztens eine Journalistin gefragt, wie denn meine Freundin heißt, worüber ich völlig schockiert war. Wie kommt die überhaupt auf die Idee, mich das zu fragen?“, so Tim gegenüber Promiflash. Tja, die Fans sind eben neugierig und das wird mit dem aufkommenden Erfolg sicher nicht weniger werden.


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