Am 19. März dieses Jahres starb der wohl berühmteste Eisbär der Welt im Alter von vier Jahren an einer langwierigen Entzündung im Gehirn, ausgelöst durch einen Virus. Nachdem das Obduktionsergebnis feststand, wurde bekannt gegeben, dass Knuts (✝4) präparierter Körper im Naturkundemuseum ausgestellt werden soll. Doch jetzt, vier Monate nach seinem Tod, ist Knut immer noch in einer Kühlbox gelagert.

Denn die Wissenschaftler des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung suchen noch immer nach dem gefährlichen Virus, das zu seinem plötzlichen Tod führte. Ein weiterer Grund, dass es mindestens noch bis zum Jahr 2012 dauern wird, bis sein Körper im Museum ausgestellt wird, ist die fehlende Konzeption. Wir wollen ihn nicht nur einfach aufstellen. Wir denken intensiv über eine vernünftige Konzeption nach“, erklärt Peter Barsch, Leiter der Sammlungsabteilung des Naturkundemuseums, gegenüber der B.Z.. Möglich sei eine Ausstellung mit konkretem Bezug, zum Beispiel zu den Eiszeiten oder den Polklappen, so Barsch weiter.

Nicht jeder seiner Fans ist allerdings davon überzeugt, dass Knut in einem Museum gut aufgehoben wäre. Im Berliner Zoo gab es diesbezüglich schon Proteste. Dass der beliebte Eisbär aber präpariert und ausgestellt wird, ist schon beschlossene Sache.


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