Eigentlich hatte er ein bisschen Angst vor der Sendung. Dennoch meinte er immer wieder: „Es ist eine Samstagabend-Show, klar will man da etwas zum Lieben, zum Hassen, und zum Lachen geboten bekommen. Mal sehen, was ich beitragen kann.“ So also die Antrittsworte von Gary Barlow (40), der in der bereits achten Staffel von The X-Factor den „britischen Dieter Bohlen (57)“ (57), Produzent Simon Cowell (51), als Juror ersetzt. Und das scheint er zumindest in der ersten Show ganz bravourös gemeistert zu haben: Schon jetzt ist er als der neue „Mr. Nasty“ berüchtigt!

„Simon wer?“, so titelte die britische Tageszeitung The Daily Mail, nachdem die Zuschauer Gary zusammen mit seinem Jury-Kollegen Louis Walsh (59) und den beiden Damen Kelly Rowland (30) und Tulisa Contostavlos (23) erstmals als knallharte Gesangs-Bewerter bewundern durften. „Ich werde tough sein, ich werde brutal sein! Ich denke, die Leute werden mich ganz neu und anders erleben“, so stellte sich Gary im Video-Einspieler vor und dem ließ er auch gleich Taten folgen: Nicht nur durch seine Gestik, die von Langeweile, über Wut, bis hin zu Entsetzen und Kopfschütteln über die Leistungen der Kandidaten alles bot, machte er deutlich, was er von so manch einem „Sänger“ hielt, auch seine Kommentare waren unerwartet bissig: „Weißt du, der Grund, warum die Leute mittlerweile schon aufgestanden sind, ist definitiv nicht, dass du gut bist!“ Zu einem Kandidaten, der schon in der letzten Staffel sein Glück versucht hatte, konnte er nur sagen: „Das ist ja grauenvoll! Es gibt Dinge, bei denen ist es gut, wenn sie reifer werden: Rotwein oder Käse zum Beispiel. Aber was du hier als reifer werden bezeichnest, kommt mir eher wie verfaulen vor.“

Autsch! Doch auch die restlichen drei Mitglieder der Jury geizten nicht, was solche und ähnlich charmante Kommentare anging. Kelly Rowland meinte etwa zu einem gescheiterten Bewerber, der wütend von der Bühne stürmte: „So ist das, Baby! Wenn du die Hitze nicht verträgst, hast du am Feuer nichts verloren!“ Mitgefühl geht anders, aber zumindest sind sie ehrlich! Kein Wunder, dass Simon Cowell nach der ersten Show noch nicht vermisst wird!

Robbie Williams mit seiner Frau Ayda bei den Pride of Britain Awards in London
Getty Images
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Destiny's Child bei den American Fashion Awards, 2000
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Robbie Williams bei den Brit Awards 2017
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