

Gary Barlow enthüllt nie gezeigte Bilder seiner Bulimie-Zeit
Gary Barlow (55) spricht in einer neuen Netflix-Dokumentation über Take That nun über seine dunklen Jahre nach der Trennung der Band und zeigt erstmals nie zuvor veröffentlichte Fotos aus dieser Zeit. Der inzwischen 54-jährige Musiker berichtet dabei offen über seinen Kampf gegen Bulimie, der in den späten 1990er-Jahren begann. Geplagt von Selbstzweifeln und den ständigen Vergleichen mit dem scheinbar unerreichbar erfolgreichen Ex-Bandkollegen Robbie Williams (51) zog sich Gary laut Mirror für 13 Monate komplett aus der Öffentlichkeit zurück. In dieser Phase erreichte er ein Gewicht von 108 Kilogramm. Spott und öffentlicher Druck hätten ihn schließlich in ein Leben der Isolation getrieben.
In der Doku schildert Gary eindringlich, wie sich ein zerstörerischer Teufelskreis aus Binge-Eating und Erbrechen entwickelte. "Es war einfach so qualvoll. Man wollte sich am liebsten in ein Loch verkriechen", beschreibt er laut der Daily Mail seine damalige Verzweiflung. Anfangs sei es nur ein Gedanke gewesen, doch aus dem vermeintlichen Einzelfall wurde bald bittere Routine. Je mehr er zunahm, desto seltener wurde er auf der Straße erkannt – für Gary damals ein trügerischer Schutz vor der Öffentlichkeit. Erst 2003 kam der Wendepunkt: "Es dauerte nur ein paar Jahre, um so tief zu fallen, aber ich brauchte Jahre, um wieder zu dem zu werden, der ich sein wollte. Wahrscheinlich 10 Jahre."
In der neuen Netflix-Doku "Take That" spricht neben Gary auch Bandkollege Howard Donald (57) offen über die psychischen Folgen nach dem Aus der Boyband. Er erzählt, wie ihn das plötzliche Ende von Take That in eine tiefe Depression stürzte. Die Dokumentation zeigt mit unveröffentlichtem Material nicht nur den Ruhm der Band, sondern auch die Schattenseiten ihres Erfolgs. Heute geht es den Kult-Musikern besser: Alle ehemaligen Mitglieder pflegen ein freundschaftliches Verhältnis, und Gary und Howard stehen bis heute gemeinsam mit Mark Owen (54) als Take That auf der Bühne. Fans können die neue Doku ab sofort auf Netflix sehen.








