Robbie Williams bereut alte Fehde mit Take-That-Kollege Gary
Robbie Williams (52) hat bei einem Konzert in Manchester öffentlich über seine Gefühle gesprochen, nachdem er die neue Dokumentation über Take That gesehen hatte, die aktuell die Netflix-Charts stürmt. Der Sänger gestand vor dem Publikum in den Aviva Studios, dass er sich "schrecklich" fühle wegen seines Verhaltens gegenüber seinen ehemaligen Bandkollegen. Er hob vor allem sein schlechtes Gewissen gegenüber Gary Barlow (55) hervor. "Ich muss sagen, ich war ein ziemlicher Idiot in der zweiten Folge", räumte Robbie laut Daily Mail ein und fügte hinzu: "Ich glaube nicht, dass je jemand einen selbstgefälligeren Mann gesehen hat als Robbie Williams in dieser Episode. Und wisst ihr was, ich habe mich richtig schlecht gefühlt." Er habe tagelang darüber nachgedacht und nachts nicht schlafen können, erklärte der Popstar. Daher verspüre er das Bedürfnis, sich erneut zu entschuldigen.
In der dreiteiligen Dokumentation wird die komplizierte Beziehung zwischen Robbie und Gary beleuchtet, die bis in die 1990er Jahre zurückreicht. Damals verließ Robbie die erfolgreiche Boyband und lieferte sich mit seinem ehemaligen Kollegen einen erbitterten Kampf um die Vorherrschaft in den Charts. In alten Aufnahmen, die in der Doku gezeigt werden, gibt Robbie zu: "Mein Problem war immer Gary, ich wollte ihn vernichten. Ich wollte die Erinnerung an die Band vernichten und ich ließ nicht los. Selbst als er am Boden war, ließ ich nicht los." Auf der Bühne betonte Robbie nun jedoch: "Ich liebe Gary Barlow jetzt wirklich. Und er liebt mich."
Robbie wurde als Teil der ursprünglichen Take-That-Besetzung berühmt, zu der neben Gary auch Howard Donald (57), Jason Orange (55) und Mark Owen (54) gehörten. Die Band trennte sich 1996, nachdem Robbie bereits ein Jahr zuvor ausgestiegen war. Auch Gary sprach bei der Premiere der Dokumentation über die damalige Fehde und erinnerte sich dabei laut Daily Mail an den Moment der Versöhnung um 2009: "In etwa 25 Minuten hatten wir Dinge zu den Akten gelegt, die uns jahrelang belastet hatten." Er gab zu, Robbie einst "Blobby statt Robbie" genannt zu haben, wofür er sich später entschuldigte. Die Aussöhnung führte 2010 zu einem gemeinsamen Comeback von Take That mit Robbie, das von den Fans begeistert aufgenommen wurde. Heute stehen die beiden Musiker gelegentlich gemeinsam auf der Bühne, erinnern sich an wilde Zeiten – und zeigen, dass aus früheren Rivalen wieder Weggefährten werden können.










