Kein „Happy End“ in Sicht. Der Hollywood-Schauspieler Sean Penn (51) ist nicht begeistert darüber, wie das Ende des Filmes „Tree of Life“ auf dem Bildschirm rüberkommt. Der selbst als Regisseur tätige Penn weiß genau, wie er es gerne gehabt hätte, und ist etwas enttäuscht über die jetzige Fassung.

Zu der französischen Zeitung Le Figaro sagte er: „Ich finde, dass auf dem Bildschirm nicht die Emotionen vom Script rüberkommen, was schade ist, da dies gerade das faszinierendste ist, das ich je gelesen habe.“ Weiter kritisiert er auch noch den ganzen Erzählstil des Filmes: „Ein klarerer und konventionellerer Erzählstrang hätte dem Film geholfen. Meiner Meinung nach hat die Verminderung eine Auswirkung auf die Schönheit des Filmes.“ Auch seine Rolle selbst, als Protagonist des ganzen Filmes, findet er nicht gerade hilfreich: „Ehrlich gesagt, ich versuche immer noch herauszufinden, was ich da gemacht habe und in welchem Zusammenhang ich es packen soll.“ Auch der Regisseur des Filmes Terrence Malick (67) konnte dem talentierten Schauspieler nicht genau erklären, was er zu tun hat. Allerdings hat Sean Penn einen Rat an die, die den Film nochmals sehen wollen: „Ich empfehle, den Film ohne jegliche Vorurteile zu schauen. Es liegt an jedem selbst eine persönliche, emotionale oder spirituelle Verbindung zu empfinden. Diejenigne, die es schaffen, verlassen den Film in der Regel sehr bewegt.“

Der Film „The Tree of Life“ wurde mit der „Goldenen Palme“ ausgezeichnet und startete bei uns schon am 16. Juni in den Kinos. Wer den Film also nochmal oder zum ersten Mal schauen will, der sollte sich den Rat des Schauspielers zu Herzen nehmen.

Britney Spears, Madonna und Christina Aguilera bei den MTV Awards 2003
Getty Images
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Maddox, Angelina Jolie und Brad Pitt in Hollywood
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Sean Penn im März 2018
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Sean Penn im März 2018


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