Eine sehr skurrile Kandidatin, die aber gleichzeitig irgendwie auch das Herz der Jury erwärmte, war am gestrigen X Factor-Abend auf jeden Fall Olga (22). Die gebürtige Russin hatte nämlich ein ganz besonderes Anliegen für ihren Besuch in der Castingshow. Den Gesang sollte man ja eigentlich annehmen, aber der war nicht unbedingt der Grund für ihre Teilnahme, sondern vielmehr ihre Suche nach der großen Liebe.

Die gebürtige Russin lebt seit elf Jahren in Deutschland und hat auf einer Silvesterparty 2010 ihren persönlichen Traummann gefunden. Schön, sollte man meinen, doch ein Happy End hat die Story bislang nicht – noch nicht. Auf der besagten Party in einem Club traf sie auf einen Mann, Vladimir aus Moskau, der ihr sofort den Atem raubte. „Er war, als ob ich ihn selber gemalt habe, mein richtiger Traummann“, schwärmte sie in der Sendung. Sie ergriff sogar die Initiative und hinderte ihn am Gehen, doch anstatt ihn dann nach seiner Nummer oder einem Date zu fragen, ergriff sie die Flucht. Dieser Umstand belastet sie bis heute und so wollte sie nun endlich die Dinge selbst in die Hand nehmen und versuchen ihn zu finden, denn wiedergesehen hat sie ihn seit dem besagten Abend nicht mehr.

Also startete sie ganz im Sinne von „Nur die Liebe zählt“ nun bei „X Factor“ ihren Aufruf und trällerte den Whitney Houston (48) Klassiker „I Will Always Love You“ nur für ihren Vladimir. Doch ob sie ihn mit dieser Gesangseinlage wirklich beeindrucken konnte? Die Jury war zumindest alles andere als angetan, denn stimmlich hatte die Russin mit den langen Beinen nicht viel zu bieten, da halfen auch ihre Glücksschuhe, die gleichen Pumps, die sie auch am Silvesterabend 2010 trug, nicht weiter. Aber so richtig ernst hat sie es mit der Gesangskarriere wohl eh nicht genommen, denn zwischen den Schmachtzeilen konnte sie sich ein Grinsen irgendwie nicht verkneifen. Sie nutzte „X Factor“ einfach nur als Kuppel-Show. Von der Jury gab es dementsprechend auch ein Nein, aber wer weiß, vielleicht gibt ihr ja zumindest Vladimir ein Ja, falls er ihren Liebesaufruf gesehen hat. Olga hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: „Ich glaube an Wunder und daran, dass ich Vladimir wiedertreffe.“ Na, da heißt es wohl Daumen drücken.

Kai Pflaume bei der Bambi-Verleihung 2018
Getty Images
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Florian Fischer und Sarah Connor in Berlin 2013
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