Es war eine schwere Zeit für Gaby Köster (49), als sie vor drei Jahren plötzlich einen Schlaganfall erlitt. Danach wurde es sehr ruhig um den Comedy-Star, der sich völlig aus dem Showgeschäft zurückzog. Nun versucht Gaby, langsam aber sicher wieder im TV Fuß zu fassen und gab bereits am Dienstag ihr erstes Interview im Stern. Darin schildert sie, wie schwer es für sie war, mit der Krankheit umzugehen. Und auch in einem weiteren Interview mit Bild der Frau gibt sich die 49-Jährige ungewohnt offen und spricht sogar über die Zeit, in der sie im Koma lag.

Drei Wochen lang lag die Schauspielerin im Koma, nachdem die Ärzte ihr aufgrund einer Hirnblutung die Schädeldecke aufschneiden mussten. An diese Zeit kann sich Gaby noch sehr gut erinnern, wie sie der Illustrierten mitteilt: „Ich habe in einem Traum meinen verstorbenen Vater getroffen! Da dachte ich: „Oje, jetzt musst du aber aufpassen.“ Da habe ich auch gesagt: „Ich kann hier nicht mehr bleiben.“

Seit dem Schlaganfall hat sich das Leben der 49-Jährigen rundum geändert. Da ihr linker Arm als Folge der Krankheit gelähmt ist, ist Gaby nun auf die Hilfe ihrer Familie angewiesen. Unterstützung bekommt Gaby vor allem von ihrer 72-jährigen Mutter. „In der ersten Woche, als ich wieder zu Hause war, schlief meine Mutter neben mir und dann musste ich sie nachts immer wecken, wenn ich zur Toilette musste. Das war mir so peinlich.“ Selbstverständlich ist Gaby ihrer Mutter sehr dankbar für deren Hilfe, auch wenn es ihr ein bisschen unangenehm ist. „Meine Mama ist ja auch schon 72 Jahre alt und hat in ihrem Leben malocht wie eine Wahnsinnige. Aber was sagt sie? Dass sie froh ist, dass sie noch da ist und mir in der schlimmen Zeit helfen kann. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Wir erleben gerade alles von vorn: Ich lerne zum zweiten Mal laufen, ich bin zum zweiten Mal ihr Kind“, so die Kabarettistin.

Heute Abend gibt Gaby Köster ihr erstes TV-Interview und ist ab 22.15 Uhr live zu Gast bei „Stern TV“.


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