Gestern Abend wurden die Emmy-Gewinner in Los Angeles gekürt. Eine Preisverleihung ist jedoch nur so gut wie ihr Moderator und da ist es den Veranstaltern der diesjährigen Emmys mal wieder absolut gelungen, die richtige Wahl zu treffen: Gestern Abend war Glee-Star Jane Lynch (51) dafür verantwortlich die anwesenden Stars, das Publikum und die Zuschauer vor den Fernsehern bei Laune zu halten. Und das ist ihr definitiv gelungen.

Bereits der Einspieler, der die grandiose Emmy-Verleihung eröffnete, hätte allein schon einen Emmy verdient. Jane bewegte sich dort als sie selbst und als ihr Glee-Alter Ego Sue Sylvester durch die momentane amerikanische Fernsehlandschaft und nahm damit nicht nur sich selbst aufs Korn, sondern auch ihre Kollegen. Dabei spielt kein Geringerer als der legendäre Spock-Darsteller Leonard Nimoy (80) den fiktiven TV-Präsidenten, der Jane als die einzig wahre Moderatorin der Emmys begrüßt, weil sie „für die Männer fraulich ist und für die Frauen männlich“. Jane macht immer wieder Witze um ihre Sexualität und steht ganz offen dazu, dass sie seit einem Jahr mit einer Frau verheiratet ist.

Der TV-Präsident erinnert sie auch an etwas ganz Wichtiges: „Lass sie niemals erfahren, dass wir alle zusammen in diesem Gebäude leben.“ Was damit gemeint ist? Der Blick auf ein Gebäude wird frei und man sieht zum Beispiel, wie die Stars von „Mad Men" neben den Simpsons wohnen. Genau das ist es aber was Jane der ganzen Welt nun zeigen und singend erklären will. Auf ihrem Spaziergang durch das TV-Programm trifft sie außerdem Grey's Anatomy-Frauenschwarm Eric Dane (38) und öffnet schließlich die Tür zum Wohnzimmer der Jungs von Big Bang Theory: „Oh, ich hasse es, wenn Musical-Nummern in unsere Wohnung kommen.“, sagt Sheldon alias Jim Parsons (38) als Jane lauthals singend den Raum betritt.

Dann trifft Jane noch auf das Set der Erfolgsserie „Mad Men“, welche ja schließlich in den 1960ern spielt und klärt die anwesenden Frauen erst einmal auf, dass es bald möglich sein wird, nicht nur öffentlich mit einer Frau zusammen zu sein, sondern auch eine Frau zu heiraten. Natürlich darf auch ihre Paraderolle als Sue nicht fehlen, die mal wieder gegen alles und somit auch gegen das Fernsehen ist: „Das Fernsehen ist eine gewaltige Einöde, in der gute Ideen verrotten.“, schreit Sue dem anwesenden Publikum entgegen. Jane sieht das natürlich anders: „Das Fernsehen ist ein wundervolles Wunderland“ - und damit waren die Emmys 2011 mit einem großen Knall und Standing Ovations eröffnet. Den ganzen Einspieler von Janes Reis durch die Serien könnt ihr euch hier ansehen:

Jane LynchFayesVision/WENN.com
Jane Lynch
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