Die Zeit ist knapp, und wenn man es gerade einmal wieder extrem eilig hat, dann kann der Bleifuß schon mal ganz schön schwer werden. So schwer, dass man glatt mit 150 km/h zu viel auf dem Tacho unterwegs ist! Wenn man dann auch noch einen Videowagen der Polizei überholt, dann ist Ärger definitiv vorprogrammiert!

Und wer war es, der seinen Ferrari so rasant über die Straßen Berlins jagte? „Blutboxer“ Arthur Abraham (31)! Der hatte am Mittwochabend nämlich offenbar so wenig Zeit, dass er auf der Stadtautobahn Richtung Innenstadt sogar mit seiner Lichthupe die anderen Verkehrsteilnehmer von der linken Spur scheuchte, um ordentlich Gas zu geben. Dabei gelang ihm ein wahres Husaren-Stück: Bei erlaubten 80 km/h ließ er den Sportwagen bis auf 230 km/h beschleunigen, und überholte dabei einen Polizeiwagen! Natürlich hefteten sich die Beamten sofort an den Raser, einer von ihnen erzählte gegenüber der BZ: „Der Fahrer gab an, dass er zu einer Preisverleihung am Potsdamer Platz in Mitte müsste!“ Dorthin durfte der ehemalige Sportler dann zwar noch fahren – allerdings von einem Streifenwagen eskortiert. Nur um zu verhindern, dass der Hang zum Bleifuß nochmal die Oberhand hätte gewinnen können. Bei der Verleihung der Goldenen Henne, bei der sein Trainer Ulli Wegner (69) ausgezeichnet wurde, war er also zur rechten Zeit anwesend, meinte danach allerdings, er sei ohnehin nicht der rasende Ferrari-Fahrer gewesen!

„Das war ich nicht, das war ein Box-Kollege, ich war zu dem Zeitpunkt schon bei der Goldenen Henne! Wer's genau war, kann ich aber nicht sagen!“, so sein Statement. 1.360 Euro, vier Punkte in Flensburg und drei Monate Führerschein-Entzug, das kommt nun jedenfalls auf den Boxer zu. Doch zumindest war er pünktlich!

Arthur Abraham bei der Ein Herz für Kinder Gala 2016
Getty Images
Arthur Abraham bei der Ein Herz für Kinder Gala 2016


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