Gestern Abend ging es wieder heiß her: Auf der X Factor-Bühne mussten die Kandidaten nicht nur die Jury, sondern auch die Zuschauer von ihren Live-Auftritten überzeugen. Auch unser X Factor-Experte Anthony Thet (31) hat sich die Show natürlich nicht entgehen lassen und die einzelnen Acts und natürlich auch die Entscheidung der Juroren wieder exklusiv für Promiflash analysiert.

Neu-Juror Das Bo (35) konnte bei Anthony vor allem mit seiner lockeren Art und seinen Sprüchen punkten, habe ihm aber auch einfach als Juror „generell sehr gefallen“. Sarah Connors (31) Entscheidung hingegen, Monique (16) nach dem Gesangsduell mit Gladys (25) den Vorzug zu geben, konnte der Vollblut-Musiker nicht so ganz nachvollziehen: „Umso schmerzvoller empfand ich Sarahs Fehlentscheidung in der Entscheidungsrunde. Sicherlich haben beide Sängerinnen besser als je zuvor gesungen. Dennoch war Gladys in Sachen Emotionen kaum zu übertreffen und sie hätte eindeutig ihre zweite Chance verdient. Auch wenn beide nah beieinander waren, verkörperte Gladys in meinen Augen eher einen Act auf internationalem Niveau.“

Von den gestrigen Performances konnten Anthony vor allem drei Acts besonders begeistern: „In einem Club mit vielen Bühnen wäre ich sicherlich bei den Kandidaten Raffaela, Volker und David hängen geblieben. Bei Volker hätte ich extrem viel Spaß gehabt, David hätte ich bei einem Scotch von der Bar aus gelauscht und bei Raffaela hätte ich die Augen schließen können, um einfach nur das sanfte Timbre ihrer Stimme zu genießen. Schön, dass sie heute nicht nur äußerst attraktiv daher kam, sondern auch stimmlich verzaubern konnte. Alle drei haben mir sehr gut gefallen.“ Auch Kassim (20), der in der Vergangenheit vor allem mit seiner Nervosität und seinem ungezügelten Temperament auffiel, kam dieses Mal wieder gut bei Anthony an: „Er sieht gut aus, kann singen, jetzt ist es meiner Meinung nach aber Zeit, dem Welpenblick etwas Kante zu verschaffen.“

Doch nicht alle Acts des gestrigen Abends konnten überzeugen, vor allem bei Martin (19) und den Schweizer Brüdern BenMan „will der Funke nicht zu mir überspringen, auch wenn sie stimmlich gut sind. Die beiden Acts erzählen leider überhaupt keine Geschichte in ihrer Performance. Ich kann BenMan nur dringend raten, in sich zu kehren, herauszufinden, wer sie sind und es nach außen zu kehren.“ Ein bisschen an Sympathie eingebüßt habe gestern Abend überraschenderweise Joe (32), der das Bo in einem Einspieler frech als „90er Jahre Rapper“ bezeichnete. „Mit seinem Spruch hat sich Joe leider ein absolutes No-Go geleistet. Das kam bei mir nicht so gut an. Gesanglich gab's aber nichts zu meckern.“ Alles in allem sei es auf jeden Fall eine „sehr unterhaltsame Liveshow No.2“ gewesen und Anthony, und auch wir, sind schon ganz gespannt, wie es nächste Woche bei X Factor weitergehen wird!


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