Da lehnt sich der italienische Designer Roberto Cavalli (70) aber ziemlich weit aus dem Fenster. Denn laut contactmusic.com bezeichnet er das Traditionshaus Chanel als „Oma-Marke“. Der 70-Jährige eröffnete unlängst eine Boutique im trendigen Stadtteil Aoyama in Tokio und entschied sich bewusst gegen die edle Shoppingmeile in Ginza.

Mit dieser Entscheidung versucht Cavalli jüngere Kunden in seinen Laden zu bringen, während hingegen die älteren Leute im noblen Bezirk Ginza ihre Markenkleidung kaufen gehen. „Ich möchte die Kunden gezielt zu mir führen. Sie sollen nicht zufällig in Ginza auf meinen Laden stoßen. Das ist eine absolut gewinnbringende Strategie, welche ich zum Beispiel Chanel demonstrieren möchte“, erzählt der Designer selbstbewusst. Jedoch wird Roberto immer übermütiger in seinen Aussagen: „Chanel kleidet Omas und Mamas ein und ich deren Kinder. Auch wenn ich alt bin, designe ich sehr junge Mode.“ Cavalli ist so überzeugt von seiner Idee, dass er neben seinem Store in Tokyo auch ein Café oder ein Restaurant eröffnen möchte. „Ich mag die Jugendlichen in Japan, daher möchte ich in Zukunft öfter da sein“, ergänzt der Modedesigner.

Ganz schön mutig, Herr Cavalli, über eines der erfolgreichsten Modehäuser zu lästern. Wie Chanel-Chef Karl Lagerfeld (78) zu der Attacke seines Kollegen steht, ist derzeit noch nicht bekannt. So wie wir den Modezaren kennen, wird er das bestimmt nicht auf sich sitzen lassen.


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