

Emotional: Tyler Blackburn spricht über sein Coming-out
Tyler Blackburn (39) führte im Podcast "The Squeeze" mit Gastgeberin Tay Lautner (28) ein sehr emotionales Gespräch über die schwierige Zeit nach seinem Coming-out. Der Pretty Little Liars-Star brach dabei in Tränen aus, als er über die Unterstützung seiner Familie und Freunde sprach. "Ich glaube nicht, dass ich diese Zeit ohne meine Familie und meine Freunde überstanden hätte, denn es war eine sehr beängstigende Situation", erinnerte sich der 39-Jährige an seine persönlichen Kämpfe. Die Menschen in seinem Umfeld hätten sich auf magische Weise für ihn eingesetzt, so der Schauspieler.
Tyler offenbarte, dass er nach seinem Coming-out nicht nur mit psychischen, sondern auch mit massiven körperlichen Problemen zu kämpfen hatte. "Ich fing an, gesundheitliche Probleme zu bekommen. Ich hatte verrückte Darmprobleme. Ich hatte etwa anderthalb Jahre lang schlimmen Schwindel", erzählte er. Dann sei auch noch herausgekommen, dass seine Wirbelsäule gebrochen war. "Ich hatte keine Bandscheibe zwischen zwei meiner Wirbel. Ich musste mich einer vollständigen Wirbelsäulenoperation unterziehen. Ich zerfiel langsam", so Tyler. Nach der Operation habe er versucht, zurück in die Schauspielerei zu finden, doch zunächst lief nichts wie gewünscht. Sein Liebesleben sei turbulent gewesen, er habe sich sehr einsam gefühlt und sei grausam zu sich selbst gewesen. Dann zog er einen Schlussstrich: "Letztes Jahr musste ich meine Familie und Freunde um Hilfe bitten, was mir vorher unangenehm war."
Tyler hatte sich im Jahr 2019 als bisexuell geoutet, nachdem er in der Serie "Pretty Little Liars" die beliebte Rolle des Caleb Rivers verkörpert hatte. Erst in seinen späten 20ern habe er begonnen, seine Gefühle Männern und Frauen gegenüber wirklich zu verstehen – und sich zu fragen, wo er innerhalb der queeren Community seinen Platz sieht. Diese Unsicherheit wirkte sich auch auf sein Körperbild aus. Der Serienstar beschreibt, wie er täglich an sich herumnörgelte und in einen Kreislauf aus Sport und ungesunder Ernährung geriet. Gleichzeitig macht er deutlich, dass er inzwischen bewusster darauf achtet, wie er mit sich selbst umgeht und was ihm guttut. Tyler scheint heute endlich Frieden mit seinem Körper und seiner Identität gefunden zu haben.





