Prost, da hast du ja nochmal Glück gehabt! August Diehl (35) entgeht einer Strafe tatsächlich wegen der extremen Trunkenheit zur Tatzeit. Anfang März hatte der talentierte Schauspieler mit Skandalrocker Pete Doherty (32) so richtig schön einen über den Durst getrunken und das nächtliche Regensburg unsicher gemacht. Die Kneipentour ereignete sich infolge eines gemeinsamen Drehtages für die Literaturverfilmung „Bekenntnisse eines jungen Zeitgenossen“, in der Doherty die Hauptrolle spielt.

Im Vollrausch waren die beiden, in Begleitung einer weiteren Person, in ein Musikgeschäft eingebrochen, nachdem der „Babyshambles“-Frontmann mutwillig das Schaufenster eingeworfen hatte. Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelte in diesem Fall und forderte wegen fahrlässigen Vollrauschs eine Mindeststrafe von 18.000 Euro, die von Diehl in Form von 30 Tagessätzen abgezahlt werden sollten. Dieser Befehl wurde nun zugunsten des Angeklagten fallen gelassen. Wie die Berliner Zeitung berichtet, habe man vom Tatvorwurf „Einbruch“ abgesehen, da die Beteiligten zu betrunken gewesen seien und auch bezüglich der weitaus weniger schlimmen Anklage zeigte sich das Amtsgericht nun gnädig. Auch des Diebstahls konnte Diehl nicht bezichtigt werden, der vermeintliche Raub einer Schallplatte und einer Gitarre seien dem „Inglorious Basterds“-Darsteller nicht hinreichend nachzuweisen.

Außerdem heißt es, habe sich Diehl auf eine Erinnerungslücke, den klassischen Filmriss, berufen und die Tat folglich nicht gestanden. Pete Doherty hat sich bereits vor einem Monat über den Abschluss seines Falls freuen dürfen, auch gegen ihn wurden alle Vorwürfe aufgrund einer zu starken Trunkenheit in der Tatnacht fallen gelassen. Wie bewertet ihr die richterliche Entscheidung?


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