Auch heute versuchte Restaurant-Tester Christian Rach (54) mal wieder, ein Lokal und seine Besitzer aus der Misere zu retten. Und diesmal kämpfte der Sternekoch gleich an mehreren Fronten gleichzeitig, denn nicht nur beim Essen haperte es in der „Wunderbar“ der beiden Cottbuserinnen Katja Teupler und Vicky Stellmacher. Service, Deko und Finanzierungsplan mussten dringend auf Vordermann gebracht werden, um das Unternehmen zu erhalten.

Wie immer startete Rach seinen Einsatz, indem er sich erst einmal einen Eindruck von den kulinarischen Genüssen des Restaurants verschaffte. Schnell wurde klar, dass auch die beiden Chefs nicht ganz überzeugt von ihren Speisen waren und wussten, wo ihre Schwachstellen liegen. So befanden sich auf der Speisekarte beispielsweise gebackene Champignonköpfe, die Teilhaberin Vicky ausdrücklich niemandem empfehlen würde. Rachs Fazit: „Ein Karbinett der Belanglosigkeit. Essbar, aber eben nicht "Wunderbar". Eher sonderbar.“ Und auch die Köche vermissten den besonderen Pfiff.

Das mag daran gelegen haben, dass Katja und Vicky noch immer den alten Zeiten ihrer „Wunderbar“ nachtrauern, als beide dort noch angestellt waren. Seit 1995 hatte sich in den Räumen nichts mehr getan und das wollte der Restaurantkenner nun ändern. Zuerst mussten die Öffnungszeiten daran glauben. Frühstück und der Sonntag wurden gestrichen. Dann folgte die Deko. Mit einigen farblichen Akzenten und neuer Wandfarbe erstrahlte die „Wunderbar“ bald in neuem Glanz und schließlich präsentierten Chefköche und Azubis auch die neue Speisekarte.

Das neue Konzept kam gut an und so erschienen die Gäste bei der Wiedereröffnung zahlreich. Aber kommen Katja und Vicky auch ohne den Profi an ihrer Seite zurecht? Doch auch bei seinem obligatorischen Kontrollbesuch hatte Rach nichts mehr zu beanstanden.

Christian Rach, Januar 2010
Getty Images
Christian Rach, Januar 2010


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