GNTM-Darya klagte sich aus der Agentur von Heidi Klums Vater
Darya Strelnikova (33) spricht Klartext über die Zeit nach "Germany's Next Topmodel": In ihrem Format "Pillow Talk" schildert das Model, was passierte, nachdem sie in Staffel 10 unter die besten Kandidatinnen kam. Wer es damals in die Top 20 schaffte, landete automatisch bei One-Eins-Management, der Agentur von Heidi Klums (52) Vater Günther Klum (80), mit fest vereinbarten Gagen und strengen Bedingungen. Darya war dabei – wenn auch nicht als Finalistin – und unterschrieb den verpflichtenden Vertrag. "Die Verträge sind Knebelverträge", sagt sie in dem Video. Nach eineinhalb Jahren zog sie vor Gericht. Das Verfahren gewann sie, weil Günther Klum zum Termin nicht erschien.
In ihren Aussagen erhebt Darya deutliche Vorwürfe gegen die Praxis der Managementfirma, die über Jahre viele GNTM-Kandidatinnen betreute. Die Regel: Wer in die Top 20 rutscht, unterschreibt – oder ist raus. Für die Top 3 galten laut Darya sogar gesonderte, noch engmaschigere Absprachen mit fixen Gagen. Sie selbst will damals "nur" Fünfte geworden sein und deshalb einen weniger harten Standardvertrag erhalten haben, den sie dennoch als unübersichtlich und einseitig empfindet. Transparenz habe gefehlt, Summen seien intern hoch angesetzt worden, während bei den Models nur ein Bruchteil angekommen sei. "Ich glaube, ich habe in dieser Zeit etwas vergeudet", erklärt sie und spricht von "Vertragsleichen", die in der Agentur gelegen hätten. Ihr Eindruck: Zu viele Talente, zu wenig Aufmerksamkeit – und am Ende die Flucht durch die Klage.
Abseits der juristischen Auseinandersetzung lässt Darya gelegentlich auch private Einblicke zu. Die Reality-Bekanntheit hat ihren Weg nach der Show in die sozialen Medien verlagert und teilt dort Erlebnisse aus Beruf und Alltag – oft ungeschönt und direkt. In einem früheren Clip zeigte sie etwa Belege aus ihrer Anfangszeit als Model und verdeutlichte, wie stark Honorare durch Abzüge schrumpfen können. Wer Darya folgt, kennt ihren nüchternen Ton, wenn es um Verträge, Gagen und die Tücken des Geschäfts geht – aber auch ihren Ehrgeiz, Dinge offen anzusprechen. Aus dem Glamour der Castingshow ist für sie längst ein persönliches Projekt geworden: Erfahrungen ordnen, Lehren ziehen, Grenzen setzen.











