Fans von Spionage-Thrillern aufgepasst, am 2. Februar startet in den deutschen Kinos ein Film, der diesen Titel mehr als verdient. „Dame, König, As, Spion“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romanbestsellers von John le Carré (80) und behandelt die Irrungen und Wirrungen des britischen Geheimdienstes MI6 zu Zeiten des Kalten Krieges. Le Carré, selber mehrere Jahre Mitarbeiter der Organisation, schrieb etliche Thriller rund um den Agenten George Smiley. Nach zahlreichen TV-Adaptionen folgt jetzt der erste Kinofilm, unter der Regie von Tomas Alfredson (46,) und der könnte hochrangiger nicht besetzt sein. Gary Oldman (53) schlüpft in die Rolle des stoisch wirkenden Smiley, der aus dem Ruhestand zurückgeholt wird, um den vermeintlichen Maulwurf beim MI6, auch Circus genannt, zu finden.

Weil der Chef des Circus, Control (John Hurt, 72), im Alleingang einen seiner Leute nach Budapest schickt, wo dieser in einen Hinterhalt gerät und erschossen wird, muss Control seinen Posten räumen und auch seine rechte Hand, Smiley, muss ihm folgen. Nur wenige Monate später wird der jedoch wieder reaktiviert, um dem Verdacht des mittlerweile verstorbenen Controls nachzugehen, es gebe einen von den Russen eingeschleusten Maulwurf. Dabei geraten vor allem der neue Direktor Percy Alleline (Toby Jones, 45) und die leitenden Offiziere Bill Haydon (Colin Firth, 51), Roy Bland (Ciarán Hinds, 58) und Toby Esterhase (David Dencik, 37) schnell ins Visier. Smiley muss außerdem feststellen, dass auch er von seinem Ziehvater Control verdächtigt wurde. In den Ermittlungen steht ihm der junge Agent Peter Guillam (Benedict Cumberbatch, 35) zur Seite. Zunächst findet sich keine brauchbare Spur, doch dann taucht plötzlich Ricki Tarr (Tom Hardy, 34), ebenfalls Mitarbeiter des MI6, auf und liefert wichtige Hinweise. Im Laufe seiner Ermittlungen dringt Smiley immer tiefer in die Abgründe des Geheimdienstes ein und auch sein Privatleben offenbart sich immer mehr. Ob er den Maulwurf am Ende stellen kann, erfahrt ihr dann ab dem 2. Februar.

Vor allem die brillante Darstellung des George Smiley macht den Film so sehenswert. Ohne viel Action, dafür aber mit jeder Menge trockenem und subtilem Humor und Minimalismus besticht Gary Oldman in der Rolle. Auch seine Co-Stars Firth, der aus „Sherlock“ bekannte Cumberbatch und der „Inception“-Star Tom Hardy stellen ihr Talent unter Beweis. Die paranoide Stimmung wird dem Zuschauer schnell deutlich und so fragt man sich die ganze Zeit, gibt es wirklich einen Maulwurf und wer ist es wohl? „Dame, König, As, Spion“ ist wahrlich keine seichte Unterhaltung, man muss den ganzen Film über auf Zack sein, um die teilweise unterschwelligen Erkenntnisse und Veränderungen wahrzunehmen. Dennoch ist er in höchsten Maße unterhaltsam. Weltpremiere feierte der Thriller bereits Anfang September 2011 bei den Filmfestspielen in Venedig und lief in Großbritannien bereits seit dem 16. September sehr erfolgreich. Neben insgesamt elf BAFTA-Nominierungen ist die Literaturverfilmung ein heißer Anwärter auf einige Oscar-Nominierungen.

Was Gary Oldman Promiflash über den Film und seine Figur erzählt hat, das erfahrt ihr später hier. Schaut euch derweil schon mal den Trailer an:

Gary Oldman bei der Oscarverleihung 2018
Frazer Harrison/Getty Images
Gary Oldman bei der Oscarverleihung 2018
Elisabeth Moss bei den Actors Screen Guild Awards 2019
Getty Images
Elisabeth Moss bei den Actors Screen Guild Awards 2019
Livia Giuggioli und ihr Mann Colin Firth in London bei der "Mercy"-Premiere
Tim P. Whitby/ Getty Images
Livia Giuggioli und ihr Mann Colin Firth in London bei der "Mercy"-Premiere
Keely Shaye Smith und Pierce Brosnan
Neilson Barnard/Getty Images
Keely Shaye Smith und Pierce Brosnan
Gary Oldman bei den SAG Awards 2018
Frazer Harrison/Getty Images
Gary Oldman bei den SAG Awards 2018
Tom Hardy bei der "Dunkirk"-Premiere in London
Tristan Fewings / Getty Images
Tom Hardy bei der "Dunkirk"-Premiere in London


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