Was ist Glück? Wie definiert man Glück? Als Erfüllung menschlichen Strebens und Wünschens kann man Glück als einen sehr vielschichtigen Begriff betrachten. Im neuen Film von Doris Dörrie (56) „Glück“ („Bliss“), welcher bei der Berlinale in der Sektion „Berlinale Special“ läuft, geht die Regisseurin diesem genauer auf die Spur.

Hauptdarsteller Vinzenz Kiefer (33), bekannt aus Filmen wie „Seventeen – Mädchen sind die besseren Jungs“, „Der Baader Meinhof Komplex“ und „Schreie der Vergessenen“, spielt in dem Streifen den arbeitslosen Punk Kalle, der sich in die Prostituierte Irina verliebt. Diese musste aufgrund eines Bürgerkriegs aus ihrem Land fliehen. Ihre Angehörigen wurden dabei getötet und sie von den Soldaten vergewaltigt. Durch dieses Schicksal stark traumatisiert arbeitet sie in Berlin illegal als Prostituierte. Doch plötzlich findet sie ihr Glück mit Kalle und die beiden verlieben sich ineinander. Das junge Glück wird jedoch durch einen Zwischenfall bedroht, denn Kalle findet einen toten Freier in dem Bett seiner Freundin und weiß sich nur durch eine Verzweiflungstat zu helfen. Der Strafverteidiger Noah Leyden übernimmt den Fall, denn nach einer Vielzahl von Prozessen sieht er sich selbst als Spezialist für die Suche nach Glück an.

Promiflash fragte bei Vinzenz einmal genauer nach, was Glück für ihn bedeutet: „Ich finde es wichtig, dass ich die Fähigkeit besitze das Glück zu erkennen, wenn es mir widerfährt.“ Besonders begeistert ist er von seinem Charakter: „Die Rolle Kalle ist für mich, als Schauspieler, ein Geschenk. Er macht eine tolle Entwicklung durch. Da musste ich nicht lange überlegen.“ Für Vinzenz ist es das erste Mal, dass er die Berlinale so als Darsteller erfährt: „Es ist für mich das erste Mal in der Form, und von daher sehr aufregend und interessant für mich. Es macht sehr großen Spaß. Ich habe jeden Tag, den ganzen Tag Termine für den Film. Es ist wie gesagt sehr aufregend.“

Doch auch für die Zukunft hat der freundliche Schauspieler einiges geplant: „Ich drehe jetzt erst mal mit meinem alten Schulfreund Martin Schreier. Er ist ein super Regisseur. Da freue ich mich schon sehr drauf. Und dann mal schauen.“ Sicherlich werden wir noch einiges von dem 33-jährigen hören und sehen. Mit seiner Rolle in „Glück“ zeigt er uns mal wieder seine Wandlungsfähigkeit und wir sind gespannt, was in der Zukunft noch alles kommen wird.

Jannik Schümann auf der GQ Men of the Year Aftershow-Party in Berlin
Getty Images
Jannik Schümann auf der GQ Men of the Year Aftershow-Party in Berlin


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