„Schneewittchen“, das weltbekannte Märchen der Gebrüder Grimm, war bereits Vorlage für unzählige Opern, Ballett-Aufführungen oder Musicals. Auch Hollywood hat die Geschichte um die selbstverliebte, böse Königin und ihre bezaubernde Stieftochter unlängst für sich entdeckt: Zwei Verfilmungen hat die Traumfabrik produziert, jeweils prominent besetzt. In der etwas düsteren Version „Snow White and the Huntsman“ mimt Kristen Stewart (21) eine kämpferische Prinzessin, während Lily Collins (23) in „Spieglein, Spieglein“ eher süß und verspielt auftritt.

Dabei müsste diese Rolle für die Tochter von Musiker Phil Collins (61) eigentlich ein wahrer Glücksfall sein: Zum ersten Mal hat sie die Möglichkeit, als Hauptdarstellerin in einer großen Hollywood-Produktion zu glänzen. Doch wie sich zeigt, steht eine ganz andere im Mittelpunkt. Oscar-Preisträgerin Julia Roberts (44) stiehlt ihr als böse Königin im wahrsten Sinne des Wortes die Show. Zwar wird Lily in diversen Zeitungen, wie etwa der Chicago Times als „intelligente, warmherzige und wunderschöne“ Darstellerin gelobt, aber immer ist es doch Julia Roberts, die in ihrer Rolle durchwegs überzeugen kann. Lily hingegen wird auch schon einmal als „langweilig“ verrissen, da sie es weder schaffen würde, die Spannungen zwischen Schneewittchen und der Königin glaubhaft darzustellen, noch die Leidenschaft mit ihrem Prinzen rüberzubringen.

Wegen solcher und ähnlicher Kommentare berichtete das Magazin Forbes sogar von einem Verbot für Kritiken, bis der Film den US-Kino-Start an diesem Wochenende überstanden hat. Offenbar fürchten sich die Verantwortlichen davor, dass der Streifen sich als wenig lohnenswert oder gar als totaler Flop herausstellen könnte. Auch für Lily wäre das fatal: Manche Kritiker sind von ihr bereits enttäuscht, hoffentlich sieht es mit dem Publikum anders aus. In Deutschland läuft „Spieglein, Spieglein“ am 5. April an, dann dürfen wir uns selbst ein Bild davon machen.

Julia RobertsMonolith Films
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Lily Collins
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Lily Collins


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